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mit seiner falschen Trauerbotschaft daselbst anlangen konnte. Wirzeigten die Stelle dem Kapitän, der uns ohnehin unser Gehei,nnißbereits abgelockt hatte und gutmüthig genug war, auf alle unsereWünsche einzugehen, ja der, wie ich glaube, die Bucht sogar hinauf-gefahren wäre, wenn wir'S verlangt hätten. So wurden wir dem-nach mit unserem Kleiderbündel — der eine reichte nämlich voll-kommen für uns Beide — an dem erwähnten Punkte an'S Landgesetzt, und fort gings nun, so schnell uns die Beine zu tragenvermochten, indem wir unsere Garderobe abwechselnd auf der Schultertrugen. Sogar Ruprecht schien diesmal von innerem Drange ge-leitet: er mochte wohl nicht weniger zerknirscht seyn als ich, wenner sich der Schmerzen erinnerte, welche er seinem trefflichen Vaterund der lieben guten Schwester verursacht hatte.
Noch nie hatte Clawbonny schöner ausgesehen, als da ich andiesem Nachmittag den ersten Blick darauf richtete. Da lag dasHaus im sicheren Hintergründe eines lachenden ThaleS, die Obst-gärten standen eben im Begriff, ihre Blüthen zu verlieren, diebreiten Miesen, auf denen das Gras im Südwinde wogte, glicheneinem reichen Sammttcppiche, die vielen Kornfelder, das Vieh, dasda und dort wiederkäute und in regungsloser Ruhe im Schattender Bäume seines DaseynS genoß — Alles schien mir von ltebersiußund umsichtiger Behandlung zu erzählen. Alles verkündete Frieden,Gluck und Wohlstand. Und diesen Ort mit all seiner Sicherheit,seinem Segen hatte ich eigensinnig verlassen, um in der Straßevon Sunds auf Seeräuber zu stoßen, an MadagaScar'S KüstenSchiffbruch zu leiden, bei Jsle de France in offenem Boote Gefahrenzu trotzen und endlich an der Küste meines Vaterlandes nur durchein Wunder einem schauderhaften Tode zu entrinnen!
Nicht weit vom Wohnhause befand sich ein dichter Hain, woRuprecht und ich mit eigenen Händen ein rohes Sommerhaus er-richtet hatten, das gerade bei so schöner Witterung, wie wir sieeben getroffen hatten, zum Genüsse des Abends einlud. Wir waren