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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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welchen Kurs wir einschlcigen sollten. Endlich wurde beschlossen,die Segel zu kurzen und die Brigg herankommen zu lassen, daman sich auf diese Art weniger Mißdeutungen aussetzte, als wennman ihr auSzuweichen schiene. Kapitän DiggeS zog seinen letztenBrief aus der Heimath heraus, und ich sah, wie er ihn unseremehemaligen Kapitän oorzeigte, worauf ihn Beide in tiefem Ernstebis zu Ende lasen.

Ich hatte eben etwas in der Nähe der Hühnerkörbe zu schaf-fen, wo jene saßen, und konnte so einen Thcil ihres Gesprächsmit anhören. Ich merkte daraus, daß das Verfahren der See-räuber oft sehr zweideutig sey, wie man denn einen Amerikaner in derRegel so lange in Ungewißheit zu lassen Pflegte, bis diese Halbpirateneine» günstigen Augenblick erhaschten, um ihre Absichten zu errei-chen: die angegriffene Parthie wisse dann nicht eher, wann undwie sie sich vertheidigcn solle, als bis es zu spät sey.

Die Bursche kommen Einem manchmal über den Hals, nochehe man gewahr wird, was sie eigentlich Vorhaben," bemerkte Ka-pitän RobbinS.

Ich will mich nicht aufdieseArt überraschen lassen," erwiederteDiggeS nach kurzem Nachsinnen.Hört einmal, MileS, sagt dochdem Koch da vor», er solle seine Kessel mit Wasser füllen und esso schnell wie möglich zum Sieden bringen; Mr. Marble könntIhr melden, ich wünsche ihn hier zu sprechen. Sputet Euch, Jun-ker, und treibt auch die Andern zur Eile."

Ich gehorchte natürlich, und wunderte mich nur, was derKapitän mit dem vielen heißen Wasser anfangen wollte, daß er dieLeute denn dies war die nächste Folge seines Beschlussesihr Fleisch lieber kalt verzehren lassen, als seinen Plan ausgebenmochte. Wir hatten aber die Kessel noch nicht bis zur Hälfte ge-füllt, als ich Mr. Marble und Neb bereits elne kleine SchissS-feuerspritze aus dem Langboote herausnehmcn und in der Nähe derKombüse, zumLaden" bereit, anfstellen sah. Der Steuermann