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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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der Insel lange, schwere Wogen, doch war da, wo wir uns jetztbefanden, noch wenig von der Brandung zu verspüren. Endlichwurde der Wind so heftig, daß wir sogar unser doppelt gerefftesSegel nicht länger führen konnten, und wir ruderten nun mit zweiRudern sachte gegen die Küste, indem wir uns von Stunde zuStunde ablösten.

Mit Tagesanbruch steigerte sich der Wind zum Sturme undwir waren herzlich froh, als wir eine kleine Bucht entdeckten, woeine Landung möglich schien. Noch nie in meinem Leben hatte ichder Vorsehung mit solcher Inbrunst gedankt, als in dem Augenblick,da ich meinen Fuß endlich auf terra Irrma setzte.

Wir blieben eine Woche lang auf der Insel, in der Hoffnung,das Langboot und seine Bemannung zu Gesicht zu bekommenaber keines von Beiden wollte sich zeigen. Dann fuhren wirnach Jsle de France hinüber, wo wir bei unserer Ankunft erfuh-ren, daß man wegen des letzten Sturmes ernstliche Besorgnissehegte. Es gab damals noch keinen amerikanischen Konsul auf derInsel und ohne Geld oder Kredit fand Mr. Marblc cs unmöglich,ein Fahrzeug irgend einer Art aufzlltreiben, um nach dem Wrackzurückzustcuern. Auch wir waren ganz ohne Geld und als daherein auf der Heimfahrt begriffenes Calcuttaschiff in den Hafen einlief,verdingten wir uns gegen freie Neberfahrt auf diesem Mr. Marbleals llntersteuermann und wir andern auf dem Vorkastell.

Das Schiff hieß derTigris" und gehörte nach Philadelphia;es galt für eines der besten amerikanischen Fahrzeuge und seinKapitän ein kleiner Mann, mit Namen Digges, damals als ichihn kennen lernte, noch keine dreißig Jahre alt stand in demRufe eines thätigen und höchst erfahrenen Seemannes. Er nahmuns bloS aus Liebe zu seinem Vaterlande an Bord, denn sein Schiffwar auch ohne uns fünf stark genug bemannt und zählte Alles inAllem gerechnet zweiunddreißig Köpfe. Wir erfuhren später, daßKapitän DiggeS, durch nachgescndete Briefe veranlaßt, zu Calcutta