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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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noch fünf weitere Matrosen angeworben hatte, um den Seeräuberngewachsen zu seyn, welche damals unter dem Vorwand, die Ameri-kaner hätten gewisse Regulative zwischen den beiden, einander be-kriegenden Hauptmächten Europas verletzt die Schiffe dieserNation sogar an ihren eigenen Küsten auszuplündern anfingen.Dies war der Beginn des gunsi Kriegs, der wenige Wochen spätermit Frankreich wirklich zum Ausbruch kam.

Bon all' diesen feindlichen Symptomen wußte ich übrigensdazumal gar wenig und kümmerte mich noch weniger darum. So-gar Mr. Marble hatte nie davon gehört und wir traten auf denTigris, bloS um nach Haus zurückzukehren, ohne dabei an andereGefahren zu denken, als wie die See sie zu jeder Stunde mitsich bringt.

Noch an demselben Tage, da wir uns verdingten seit un-serer Ankunft zu Mauritius am dritten und gerade fünfzehn Tage,nachdem wir das Wrack verlassen halten ging der Tigris beigünstigem Südwind unter Segel. Wir verloren die Insel raschaus dem Gesicht und legten an jenem Nachmittag und im Laufeder Nacht mehr als hundert Meilen zurück.

Am nächsten Morgen hatte ich eben die Frühwache und eSwurde Befehl gegeben, die Lee-Bramsegel einzusetzen. Ruprechtund ich waren auf diesem Schiffe zu derselben Wache kommandirtworden und wir machten uns also auf die Marsen, um die Kardeelenzu reffen. Ich hatte dag eine Ende der Raabanden gerefft und siean diesem Theile niedergehalt, als ich beim Aufblicken gerade aufunserem Luvbug zwei kleine Sturmsegel auf dem Ocean gewahrte,welche ich augenblicklich für die unseres früheren Langboots erkannte.

Segel ho!" rief ich mit gellender Stimme so sehr wurdeich bei diesem Anblick von meinen Gefühlen übermannt faßtedann ein Oberbrambagstag und stand im nächsten Augenblicke aufdem Deck. Ich deutete mit halbwahnwitziger Gebärde windwärts,