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derte der Steuermann, die Uhr hervorziehend, „und wäre es auchnur um Dir den Mund zu stopfen, damit Du mir später nichts indie Schuhe schieben mögest."
Um dieses Gnadenstünblein so gut wie möglich zu benützen,vereinigte ich alle meine Kameraden an den Riemen und wir rudertennun aus Leibeskräften. Mir war jeder Fadenbreit, den wir ge-wannen, von solcher Wichtigkeit, baß wir nicht eher von unfernSitzen aufstanden, als bis der Steuermann uns inne zu haltenbefahl, da die Stunde vorüber war. Auch er hatte sich nicht vomPlatze erhoben, sondern immer rückwärts gegen Osten geschaut, inder steten Erwartung, das Land in jener Richtung auftauchenz» sehen-
Mein Herz pochte hörbar, als ich auf den Dost sprang — dalag aber auch der früher erblickte Gegenstand, ohne ferner vormir zu verschwinden. „Land ho!" rief ich laut: auch Marbleschwang sich jetzt auf eine der Dielen und konnte mein Wort nichtlänger bestreiten. Land war'S, das gab er zu und es mußte Wohlauch die Insel Bourbon scpn, die wir bereits nordwärts pasflrthatten und bald für immer aus den Augen hätten verlieren müssen.
Mit erneuter Kraft ging'S nun wieder an die Ruder und baldflog das Boot der Küste entgegen. Wir ruderten den ganzen Tagbis fünf Nhr Abends und waren nur noch wenige Meilen von derInsel Bourbon entfernt; hier aber kam uns eine frische Brise ausSüden entgegen und wir waren genöthigt, die Segel einzusetzen.Der Wind hörte endlich auf und wir strichen nun an der Leeseiteder Insel hin, da wir fanden, daß die See für uns zu hoch zuwerden anfing, was jedesmal der Fall war, so oft wir zu weitwestlich oder östlich gelangten — mit einem Worte, die Leerichtungwar das Einzige, was uns übrig blieb.
Gegen zehn Uhr Nachts standen wir noch eine Meile vomUfer entfernt, sahen aber nirgends eine Stelle, wo uns eine Lan-dung im Dunkeln gerathen schien: die See bildete zu beiden Seiten