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rade hinter uns, was den Lauf unserer Jolle wahrhaft beflügelte,so daß wir manchmal sechs bis sieben Knoten auf die Stunde zählte».
Dieser gute Wind dauerte dreißig Stunden und wir müssenwährend dieser Zeit mehr als hundertundfüntzig Meilen hinter unsgebracht haben. Am Morgen deS vierten Tages aber, eine Stundevor der Dämmerung war die Brise beinahe völlig erstorben: wirAlle waren sehr begierig, was der Horizont an diesem Morgenuns zeigen würde und als die Sonne emporstieg, heftete sich jedesAuge in tiefer Spannung gegen Osten.
Umsonst — nirgends war eine Spur von Land zu erkennen.Marble'S Blicke verriethe» bittere Täuschung, doch suchte er uns mitder Hoffnung zu ermuntern, daß wir die Insel nächstens zu Gesichtbekommen müßten. Wir steuerten sofort gerade gegen Osten, wobeiuns eine leichte Brise ans Nordosten begünstigte.
Ich stand eben auf einem Dost* aufrecht im Boote und hattedas Gesicht gen Süden gewendet — da war mir, als ob ich indieser Richtung eine Anhöhe des Landes gewahrte. Ich sah es nureinen Augenblick lang; aber was es auch gewesen seyn mochte —ich hatte eS ganz deutlich wahrgenommen. Mr. Marble trat nunauch auf den Dost und mühte sich vergeblich, denselben Gegenstandmit dem Auge zu erhaschen. Er sagte, es befinde sich — könnesich gar kein Land in jener Richtung befinden und nahm dann wiederseinen Sitz am Steuer ein, das er etwas nordöstlich gestellt hatte.
Ich konnte mich bei dieser Versicherung nicht beruhigen, son-dern blieb auf meinem Dost, bis das Boot von einer ungewöhnlichhohen Woge emporgetragen wurde — und jetzt sah ich abermalsam Rande des OceanS einen braunen, lieblichen Fleck hervorragen.Meine Bethcurungen wurden nun so ernstlich, daß Marble sichentschloß, eine Stunde lang in der von mir bezeichneten RichtungHinzusteuern.
„Eine Stunde will ich Dir bewilligen, mein Junge," erwie-' .Balken' eines Boots. D. u.