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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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daß wir Allem aufbiete» mußten, damit die Jolle sich nicht mitWasser füllte, weßhalb meistens einer, manchmal aber auch allevier Matrosen mit Ausschöpfe» beschäftigt waren.

Dies Alles kam bei der Berathnng zur Sprache: der Kapi-tän schlug vor, wir sollten die Jolle verlassen und auf das Lang-boot herüberkommen, so sehr es diesem auch an übrigem Raumegebrechen mochte. Der Steuermann widersetzte sich aber diesemAnsinnen und meinte, er könne wenigstens noch eine Weile langunser Boot unter sorgsamer Aufsicht halten. So blieb es dennbei der früheren Anordnung und dis beiden Fahrzeuge suchten sodicht als möglich an einander anzuschließen.

Gegen Mitternacht verspürten wir einzelne Windstöße; zweioder drei Mal mußten wir sogar unsere Segel einnehmen und dieRiemen einsetzen, um durch hartes Rudern gegen die Wogen wenig-stens das Versinken unseres Fahrzeugs zu verhindern. Dies hattezur Folge, daß wir das Langboot aus dem Gesicht verloren und obwohl wir immer, so weit die Windstöße eS gestatteten, aufunfern Kurs abhielten bei Sonnenaufgang unsere Gefährten nir-gend mehr gewahrten.

Ich habe mir manchmal gedacht, Mr. Marble habe sich ab-sichtlich von dem Kapitän getrennt, so sehr er auch am andernMorgen bestürzt schien, als er sich überzeugte, daß das Langbootnicht mehr zu sehen war. Wohl eine Stunde lang schaute er darnachaus: da aber der Wind unterdessen nachlicß, so wurden die Segelscharf an den Wind gehalt eine Richtung, welche uns baldvon unseren Gefährten getrennt hätte, auch wenn diese beim erstenErgreifen derselben dicht neben uns gewesen wären.

Wir machten den Tag über sehr gute Fortschritte und mochtenam Abend, nach einer Fahrt von vierundfünfzig Stunden im Ganzen,so viel wir berechnen konnten, mehr als die Hälfte des Wegs nachunserem Hafen zurückgelegt haben. Die Nacht brachte uns eineWindstille und mit dem nächsten Morgen hatten wir die Brise ge-