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Nußschaalc von Boot in den weiten Ocean hinauslief, den heißestenDank für die große Gnade, die uns zu Theil geworden war.
Wir waren nicht sobald in tiefem Wasser, als der Kapitänund der Steuermann abermals auf das Thema der Strömungen zusprechet kamen. Ersterer blieb trotz all der Schwierigkeiten, in welcheseine altvaterische Theorie ihn gestürzt hatte, noch immer auf derMeinung, die wahre Strömung ziehe eigentlich windwärts, waswir auch finden würden, sobald wir nur etwas weiter in die offeneSec hinauSkämen; der Steuermann aber war freimüthig genug, zuerwiedern, er sep die ganze Zeit über der Anficht gewesen, daß siedie entgegengesetzte Richtung verfolge. Er fügte noch bei, dieInsel Bourbon sey ein sehr kleiner Fleck, wenn man darauf loSzu-steuern habe, und man werde wohl besser thun, erst ihre Länge zuerreichen und sie dann mittelst Meridianbeobachtungen aufzufinden,als über Dinge, von denen wir nichts verstünden, noch längerunnützen Spekulationen nachzuhängen.
Der Kapitän und sein Steuermann betrachteten die Dinge ausgar verschiedenem Gesichtspunkt und so mußten wir einmal wiederabhalten, statt daß wir aus Leibeskräften drauf los gelufft hätten.Zum Glück blieb uns das Wetter fortwährend günstig, sonst wärees unserm kleinen Boote wohl schlimm ergangen; dasselbe warübrigens ein weit besserer Segler als das Langboot und mußtedaher bald einrcffen, um in dessen Gesellschaft zu bleiben.
Bei Sonnenuntergang waren wir schon mehr als zwanzigMeilen vom Lande entfernt; von der Küste war nichts mehr zusehen, nur die Berge im Innern zeigten auch noch in dieser Ent-fernung ihre großartigen Umrisse. Als endlich die Nacht über unshereinbrach und ich mich in einem Boote, weit kleiner als das,womit ich den Hudson beschifft hatte, auf dem weiten Oceane sah,mit jeder Minute weiter und weiter in die öde Wafferwüste hinauS-treibend — da, muß ich gestehen, begann ich wieder an Clawbonnyzu denken, an seine Ruhe und Sicherheit, an die stillen Nächte,