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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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und die Lebensgefahr, die wir Alle zu bestehen hatten, mehr inden Hintergrund drängte. Von einer Landung auf der InselMadagascar konnte zu damaliger Zeit keine Rede sehn: die Ein-wohner hielt man für weit weniger civiliflrt als sie in Wirklich-keit waren und unter Seeleuten besonders standen sie in üblem Rufe.So blieb uns also nichts übrig, als die Boote auszurüsten und dieunmittelbaren Anstalten zu unserer Abreise zu treffen.

Jetzt erst erkannten wir die Vortheile der bereits getroffenenVorkehrungen. Wir fanden nur noch wenig zu thun und was be-reits vollendet worden, war besser gerathcn, als wenn wir gewartethätten, bis das Wrack sich bis zur Hälfte mit Wasser füllte unddie Wogen vollends ganz darüber zusammenschluge».

Der Kapitän übernahm die Besorgung des LangbovtS undschick!- Mr. Marble mit Ruprecht, dem Koche, Neb und mir aufdie Jolle mit dem Befehle, diese so dicht wie möglich bei demLangboot zu erhalten. Beide Boote hatten Segel und waren soeingerichtet, daß sie bei Windstillen oder widriger mit Rudernbewegt werden konnten. Wir nahmen mehr als den nöthigen Be-darf an Wasser und Lebensmitteln ein, da wir an dem Steuermanneund dem Koch zwei gewandte Proviantmeister besaßen, und nachdemwir, als unfern Antheil an den unumgänglichen Erfordernissen, einenKompaß nebst Karte und Quadranten erhalten hatten, warenwir etwa zwei Stunden nach dem Schiffbruche des John zur Ab-fahrt bereit.

Der Mittag war eben angebrochen, als wir von dem Wrackeabstießen und uns unmittelbar vom Lande entfernten: der Wind schienunserer Berechnung zufolge gerade der Art, daß wir unfern Kursmit vollen Segeln verfolgen konnten. Erst als wir in den OceanhinauSlicfen, fanden wir so recht Gelegenheit, die Gefahren zu ent-decken, denen wir bei der Einfahrt entgangen waren, und ich meinesTheils fühlte selbst in dem Augenblicke, da ich in einer bloßen