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müssen — eine Wahrheit, welche von Nationen und Dölkerstämmenebensowohl wie von Familien und Individuen gilt: so ließ sich auchin dem Falle des armen, einer geächteten Farbe angehörenden Nebvcrnunstgemäß nicht wohl vermuthen, daß er jemals dieselbe Ehrewie ein Weißer davon tragen würde.
„Diese Schwarzköpfe haben zuweilen Wohl auch ihre glück-liche» Einfälle," gab Mr. Marble auf eine meiner ernstlichen Bor-stellungen zur Antwort, „und ich habe sogar Bursche unter ihnengekannt, welche fast eben so gescheidt wie mancher vernagelte Weißewaren; aber Alles, was bei ihnen von der gewöhnlichen Art ab-weicht, ist reiner Zufall. Was übrigens unser» Neb betrifft, somuß ich ihm nachsagen, daß er flinker und entschlossener als jederandere Neger ist, mit dem ich noch jemals zur See gewesen bin. Dannhat er auch keinen Schweißgeruch an sich und das will bei einemSchwarzen viel heißen, denn ist dieses Nebel an einem Weißenschon schlimm genug, so wird'S am Neger völlig unerträglich."
Armer Neb! In Sklaverei geboren, warst du gewöhnt, sogarden bloßen Gedanken, deine Nahrung eher zu empfangen, als bisauch der Geringste von den Weißen seinen Appetit befriedigt hatte —als Anmaßung zu betrachten und bei all deinem Gehorsam, deinerGeduld, Arbeitsamkeit und Unterwürfigkeit konntest du es für deineanspruchlosen Verdienste zu keinem höheren Lobe bringen, als zu demwiderstrebenden Zugeständnisse, daß du „keinen Schweißgeruch" andir habest! Gleichwohl bleibe ich dabei, was ich von jeher gesagthabe: sein Muth und seine Entschlossenheit haben damals den Johngerettet!
Den Tag nach der Proenaffaire begannen alle Matrosen ge-waltig aufzuschneiden; selbst der Kapitän blieb nicht ganz frei vondieser Manie und Marble vollends wurde dermaßen davon ergriffen,daß ich ihn ganz gewiß für einen ausgemachten Prahlhans gehaltenhaben würde, wenn mir nicht bekannt gewesen wäre, wie wackerer sich in der Noth selbst benommen halte. Auch Ruprecht ließ