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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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wir Jagd auf sie machen, doch nur als Finte, denn wir waren allezu froh, ihrer los zu sei)», um im Ernste an Verfolgung zudenken. Zehn Minuten später vierten wir zum letzten Mal undstellten unser Feuer ein, nachdem wir den Procn noch acht bis zehnVollkugeln nachgeschickt hatten; wir halten sodann wieder dicht aufund nahmen die Richtung nach Südwest.

Man darf übrigens nicht glauben, daß wir uns unmittelbarnach überstandener Gefahr zum Schlafe niederlcgten. Neb warder Einzige, der solches vermochte, wie er denn niemals eine Ge-legenheit zum Essen oder Schlafen ungenützt verstreichen ließ. DerKapitän ertheilte uns sein Lob und, wie sich damals von selbst ver-stand, wurden alle Matrosen angewiesen,die großen Brassen zusplissen," worauf die Wache wieder so regelmäßig aufgesührt wurde,wie wenn gar nichts vorgefallcn wäre.

Der Kapitän selbst ging mit Mr. Marble und Mr. Kite aufdem Schiffe umher, um zu untersuchen, ob diehöllischen india-nischen Luntenschlöffer" wie der Steuermann sie nannte be-deutenden Schaden angerichtet hätten. Die laufende Tackelage hatteetwas Noth gelitten und wir bekamen am andern Morgen einigeneue Taue zu reefen; damit war aber auch die ganze Affairebeendigt.

Ich brauche wohl kaum zu sagen, daß unsere Matrosen sichsammt und sonders auf diese Heldenthat nicht wenig zu gut thaten.Alle erhielten Lobsprüche, nur Neb ging leer aus, der alsNegger"bei allen und jeden Gelegenheiten übergangen wurde. Ich schilderteauch Mr. Marble seine Besorgtheit und Geistesgegenwart, aber ohnedaß ich nur einem Einzigen dieselbe Achtung für das Beneh-men des armen Burschen einzuflößen vermocht hätte, welche ichselbst dafür empfand. Ich habe mich seitdem durch vieljährige Er-fahrung überzeugt, baß, wie das Gold des Neichen von selbstdes Armen Scherflein anzieht, so auch die Thaten Unbekann-ter uur den Ruf schon berühmter Männer noch vermehren helfen