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Ob wir in der uns zunächst flehenden Proa Jemand verwun-deten, möchte ich bezweifeln; jedenfalls war kein Geräusch auf ihrhörbar und sie kam rasch gegen unsere Büge heran. Da die Ka-nonen sämmtlich losgebrannt waren und keine Zeit zum Laden übrigblieb, so hing jetzt Alles davon ab, daß wir die Enterer beimersten Anlaufe zurüekzuschlagen vermochten. Ein Theil unserer Leuteversammelte sich in der Kühl, wo man die Proa anlegen zu sehenerwartete, der andere hatte das Vorkastell inne.
Kaum war diese Vertheilung vollendet, als die Piraten ihren -Enterhaken auswarfen; sie thaten es mit bcwundernswerther Geschick-lichkeit, doch hatte er nur ein Webelien gefaßt. Ich bemerkte diesund stand schon im Begriff, an den Wandten emvorzuklimmen, umden Haken wo möglich loszumachen, als Neb mir abermals zuvor-kam und die Webelien mit dem Messer cntzweischnitt.
Dies geschah in dem Augenblick, da die Seeräuber Ruderund Segel losgelaffen und sich bereits zum Sprunge erhoben hat-ten: auch war der Umschlag so unerwartet, daß ihrer zwanzig vorlauter Hast über Bord fielen. Unser Schiff zog nun mit straff-gespannten Segeln an ihnen vorüber, während die Proa regungs-los in unserem Kielwasser zurückblicb, nachdem sich die beidenSchiffe im Vorbsifahren so nahe gekommen waren, daß man aufdem Quarterdeck des John die schwärzlichen Gesichter der Feindedeutlich unterscheiden konnte.
Kaum waren wir der Proen ledig, als der Befehl „allent-halben fertig zu machen" gegeben wurde: das Steuer wurde nieder-gestellt und eine Minute später war das Schiff wieder im Wind.Da wir jetzt winkelrecht gegen die Proen zu stehen kamen, soheizten wir ihnen noch mit unfern Backbordkanonen ein und damitwar die Affaire abgemacht.
Diesmal hatte, glaub' ich, der nächste der beiden Schufte seinTheil bekommen, denn er eilte alsbald seinem Kameraden nach undBeide rannten nach den Inseln hinüber. Wir thaten als wollten