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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Leistungen auf der Hinreise hatten allen Erwartungen entsprochenund die Offiziere setzten eine Art von Stolz darein, daß sie dazubehülftich waren, Kapitän Waltingford'S Sohn seiner edlen Ab-stammung würdig zu machen.

Ich hatte mir Gelegenheit genommen, den Leuten zu verstehenzu geben, daß Ruprechts Urgroßvater Kapitän eines Linienschiffsgewesen war; allein Mr. Kite, der Untcrsteuermann, versagte mei-ner Andeutung geradezu allen Glauben, während Mr. Marble zugab, es könnte sich wohl so verhalten, als ich gestand, daß Vaterund Großvater meines Freundes der Kirche dienten oder gedienthätten. So schien Ruprecht nun schon dazu bestimmt, nichts alsden Ruhm einesSchreibereigehülfen" davon zu tragen.

Nachdem endlich unsere Lucken hergerichtet und mit Laden ver-schlossen waren, gingen wir zu Anfang des Frühjahrs 17S8 nachder Hctmath unter Segel. Durch die chinesische Sec hatten wireine sehr glückliche Fahrt und erreichten Ostindien in kurzer Zeit.Schon hatten wir alle die Inseln hinter und den indischen Oceanvor uns, als uns ein Abenteuer aufstieß das erste der ganzenReise, daß einer Erwähnung werth sehn dürfte. Ich will es sokurz als möglich erzählen.

Wir waren schon früh am Morgen durch die Straße vonSunda gekommen und hatten den Tag über, trotz des meist nebli-chen Wetters, ein hübsches Stück Weg zurückgelegt. Erst mit Son-nenuntergang hellte sich der Horizont auf und wir bekamen zweikleine Segel, nach Größe und Tackelage zwei Proe», zu Gesicht,welche anscheinend auf die Küste von Sumatra lossteuerten; - siewaren so weit entfernt und hatten es so augenscheinlich auf dasLand abgesehen, daß man sich bei uns nicht viel mit ihnen be-schäftigte und ihnen keine sonderliche Aufmerksamkeit schenkte.Zwar gelten die Proen in diesem Theile der See gewöhnlich fürverdächtig; doch wimmelt das dortige Meer von diesen kleinen Fahr-zeugen, deren Mehrzahl an allen gewaltsamen Handlungen, welche