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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
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stoßen wäre. Die Meisten hatten in den verschiedenen Ländern,die sie besucht, weit fremdartigere Dinge gesehen oder glaubten sieWenigstens gesehen zu haben, wie cS denn bei Jack zur stehendenRegel gehört, alles Wunderbare in seineletzte Reise" zusammcnzu-fassen, während die, auf welcher er eben begriffen ist, in der Regelals etwas ganz Gewöhnliches betrachtet wird, das einer besonder»Erwähnung gar nicht würdig erscheint.

Diesem Grundsätze zufolge müßte eigentlich meine Canton-fahrt gleichfalls von Wundern wimmeln, da sie die Mutter allerspäteren Erlebnisse war, welche mich als Seemann betrafen. Dem-ungeachtet dringt mir die Wahrheit das Geständniß ab, daß sie bisnahe zu ihrem Schluffe unter allen Reisen, die ich machte, fast diewenigsten Wunder oder Merkwürdigkeiten darbot.

Wir blieben etliche Monate im Flusse liegen und nahmen un-sere Ladung, bestehend in Thee, Nankin, Seidenstoffen und anderenArtikeln ein, wie sic gerade unser Supercargo einzukaufen vermochte.Während dieser Zeit sahen wir von den Chinesen gerade so viel,als Fremde gewöhnlich zu sehen im Stande sind, und kein Jotaweiter. Ich hatte des Kapitäns Boot unter meiner Aufsicht undkam so mit Elfterem häufig in die Faktoreien, während Ruprechtseine Arbeitsstunden meistens am Land mit dem Supercargo, oderin der Kajüte mit Schreiben zubrachte.

Ich erwarb mir während dieser Zeit eine ziemliche Einsicht inden Gebrauch der Kleidkeule,* des Splißpstocks, Marlpfriems undDrehers;** auch lernte ich ein Bischen mit Nadel und Platenumgehen. Marble war trotz seiner Nordwestphysiognomie äußerstfreundlich gegen mich und ließ sich keine Gelegenheit entgehen, woer mir einen nützlichen Wink ertheilen konnte. Ich glaube, meine

* Einer hölzernen Hammers, der zumBekleiden' der Taue gebrauchtwird. D. U.

" Die beiden Letzteren besondere Hebelarten zur Anfertigung von Tau-knotcn. D. U.