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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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ner Wassergänge entdeckte. Der Bursche hatte jetzt seit vierundzwanzigStunden keinen Bissen genossen und hätte Wohl auch ohne dieseEntdeckung nicht mehr lange in seinem Verstecke bleiben können-Sobald er das Deck erreicht hatte, schaute er sich emsig um, alswollte er sehen, wie weit das Schiff vom Lande entfernt sey, undgrinste vor Freude, da er ringsum nichts als Wasser gewahrte.

Dies brachte Mr. Marble außer sich, denn er glaubte, derarme Teufel wolle ihn zu all' seinem Unrecht hin auch noch ver-höhnen: er versetzte ihm deßhalb eine derbe Ohrfeige, welche

einen Weißen ohne Gnade niedergeworfen hätte, auf Neb abergar keinen Eindruck machte, da sie denjenigen Theil seines Nerven-systems getroffen hatte, welcher gänzlich unerschütterlich war.

Aha, ein Negger also, nicht wahr?" rief der Steuermann,immer hitziger werdend, da er sich einbildete, der Andere wolle ihmdurch seine Standhaftigkeit Trotz bieten.Da, nimm dies, DuBursche, und laß 'mal sehen, ob Du zum Vollblut gehörst!"

Ein heftiger Stoß aufs Schienbein begleitete diese Worte, sodaß Neb im Augenblicke weich gab und um Gnade bat, indem erAlles zu erzählen versprach und fortwährend betheuertc, er sey keinweggelausener Negger," wie ihn der Steuermann unter Stoßenund Schlagen geschimpft hatte.

Ich legte mich jetzt ins Mittel und sagte Mr. Marble mitdem ganzen Respekt, wie ihn einGrünling" dem Obersteuer-mann schuldig ist, wer Neb eigentlich sey, und was ihn, meinerVermuthung nach, dazu veranlaßt habe, mir auf das Schiff zu folgen.

Diese Erläuterung blieb nicht ganz ohne verdrießliche Folgen,denn der Gedanke, daß ein gewöhnlicherJack" einenKammer-diener" an Bord bei sich habe, gab während der ganzen übrigenReise Veranlassung zu mannigfachen Scherzen auf meine Kosten.Ohne meine Thätigkcit und meinen guten Willen welcheEigen-schaften ihrem Inhaber fast immer die Gunst der Andern am Bordeines Schiffes erwerben wären diese Scherze, welche mir ohnedem