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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
70
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Es ist nicht meine Absicht, bei den unwichtigen Einzelheitenmeiner ersten Seereise zu verweilen, da ich sonst meine Erzählungunnöthiger Weise in die Länge ziehen und meine Aufgabe für mich,wie für den Leser gleich ermüdend machen müßte. Nur eines ein-zigen Vorfalles will ich noch erwähnen, der sich drei Tage späterereignete, da er, wie man später sehen wird, mit wichtigen Um-ständen im Verlause meiner Geschichte in Verbindung steht.

Das Schiff war nun in Ordnung und hatte nach einer sehrraschen Fahrt das Land wenigstens aus zweihundert Meilen hintersich der Koch war eben hinabgegangen, um Wasser zu holen,als sich plötzlich seine Stimme von den Tonnen herauf unter einemsolchen Wirrwarr von Tönen vernehmen ließ, wie ihn nur einSchwarzer mit seiner ganzen Zungenfertigkeit zu erheben vermag.

Da muffen zwei Negger an der Arbeit seyn!" rief Mr.Marble, nachdem er einen Augenblick lang zugehört und sich durchUmsehen überzeugt hatte, baß der Mulatte von Proviantmeister beidem Gespräche nicht anwesend war.Ein Schwarzkopf könntenimmermehr ein solches Geschrei verführen. Springt einmal hin-unter, Miles, und seht, ob Afrika über Nacht uns auf den Halsgekommen ist."

Ich stand im Begriff zu gehorchen, als ich Cato, den Koch,aus der Lucke des Volkslogis cmporsteigen und den Krauskopf eineszweiten Negers hinter sich her ziehen sah, den er an seinem Wol-lenschopfe gefaßt hatte. Im nächsten Augenblicke standen Beideauf dem Verdeck, und vor mir sah ich zu meinem nicht geringenErstaunen Nebnkadnezar Clawbonny'S aufgeregtes Antlitz. DasGeheimniß war natürlich erklärt, sobald ich nur das glänzende Ge-sicht des Burschen erkannt hatte.

Neb hatte sich nämlich, noch ehe das Schiff in den Stromausgelaufen, am Bord desselben eingeschlichen und sich seitherdie Taschen mit Aepseln und Pfefferkuchen gefüllt unter denWaffertonnen verborgen gehalten, bis ihn der Koch auf einem sei-