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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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sophistisch zeigte: er war höchst sinnreich, wenn es galt, die Wahr-heit in arglistige Glossen zu hüllen, sie dagegen wußte unfehlbarfast immer den Kern aus der Sache herauözufinden. Ich habenoch nie einen größeren Kontrast zwischen zwei menschlichen Wesengetroffen, als er gerade hier zwischen den beiden Kindern derselbenEltern bestand; der Sohn soll, wie ich hörte, in dieser Beziehungseiner Mutter, die Tochter aber dem Vater geglichen haben, ob-wohl Mrs. Hardtnge zu frühe gestorben war, um einen morali-schen Einfluß auf den Charakter ihrer Kinder ausüben zu können.

Die nächsten paar Tage wurde der Gegenstand immer undimmer wieder zwischen uns besprochen: die Mädchen suchten unsalles Ernstes dahin zu bringen, daß wir zu dem Schritt, den wir vor-hatten, Mr. Hardingens Erlaubniß auswirkten doch Alles vergeb-lich. Wir Beide waren so fest entschlossen,den Geistlichen zumVoraus aller Verantwortlichkeit zu überheben," daß die Mädcheneben so gut Steine hätten erweichen können. Wir wußten, daßdie ehrlichen, geradsinnigen, aufrichtige» Geschöpfe uns nicht verra-then würden und blieben hartnäckig bts ans Ende.

Wie wir erwartet, so geschah eS: sobald sie von der Nutzlosig-keit ihrer Vorstellungen überzeugt waren, machten sie sich eifrigdaran, so gut sie nur konnten, für unsere Bequemlichkeit zu sorgen.Sie machten jedem von uns zwei Jagdtaschen zur Aufbewahrungunserer Kleider, besserten unsere Wäsche und verhalfen uns sogarzu mehreren Kleidungsstücke», die für unsere beabsichtigte Expeditionviel paffender waren als der größte Theil unseres bisherigen Vor-raths. Unsere langen Togen beschlossen wir zurückzulaffen und bloSeinen Anzug diesen aber so schlicht und vollständig wie mög-lich mltzunehmeu.

Im Laufe einer Woche war Alles bereit und die wohlgefülltcnRanzen wurden tu dem Magazin am Landungsplätze versteckt. Zudiesem Gebäude konnte ich mir jeden Augenblick den Schlüssel ver-