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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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unverletzt wäre er auch trotz der furchtbaren Gefahr, in der erschwebte, geblieben, wenn nicht ein klmstand dazwischen getretenwäre. Er hatte sich mit der Zähigkeit eines Seemanns an demRade festgehalten, da er sonst in eine Klippe von beinahe hundertFuß Tiefe hinabgestürzt wäre und kam auch glücklich und unversehrtzwischen dem Rad und der Planke darunter durch, obwohl kaum ein paarZoll Spielraum übrig blieben; als er aber aus dieser gefahrvollen Gaffewieder emportauchte, wurde sein Kopf zwischen einen vorstehendenBalken und die Radschaufel eingeklemmt, so daß ihm eine Schläfeeingedrückt ward. Das ganze Unglück hatte sich so plötzlich ereignet,daß sein lebloser Körper beim Stellen des Rads noch immer aufrechtan der Schaufel lehnte, da sein Rock, wie ich vermuthe, in einenNagel gerathen war und von diesem festgehalten wurde.

Dies war der erste große Kummer meines Lebens: ich hattemeinen Vater immer als eines derjenigen Elemente, welche denZusammenhang des Alls bedingen, ja als einen Theil des großenWeltsystems selbst betrachtet und seinen Tod nie unter die Möglich-keiten des Lebens gerechnet. Eine Gegenrevolution, die unser Va-terland abermals der Herrschaft der brittischen Krone unterworfenhätte, wäre mir weit wahrscheinlicher vorgekommcn als der Fall,daß mein Vater sterben könne und jetzt kam die bittere Wahr-heit, um mich von der Trüglichkeit dieses Glaubens zu überführen.

In meinem Alter, wo alle Gefühle noch ihre plastische Frischebesaßen, mußte der Kummer mein Herz nur um so stärker erfassenund es dauerte auch viele Monde, bis dieser furchtbare Anblick sichnicht mehr mit meinen Träumen vermengte. Noch lang- nach jenemEreignisse konnten wir beiden Geschwister einander nur sprachlosanstarren, Thränen schossen mir in die Augen und rollten ihr überdie Wangen, unsere Empfindung diente uns statt aller Spracheund redete deutlicher, als Worte es vermocht hätten. Sogar nochjetzt kann ich nur mit Zittern der Herzensangst meiner Mutter ge-denken. Man hatte sie nach dem Hause des Müllers gerufen, wo