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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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bewegen,er gab mir aber keine genügende Antwort, das heißtkeine, die ich genügend nenne. Hätte er mir gesagt, er habe einTestament gemacht und mir einen vollen Antheil gegeben, so war'ich zufrieden gewesen, oder, hätte er mir gesagt, er habe kein Te-stament gemacht, und das Gesetz würde mir einen vollen Antheilgeben, war' ich auch zufrieden gewesen. Niemand ist leichter zufrie-den zu stellen, als ich."

Dich war deutlich, und weiter ließ sich die geliebte, einzigeSchwester des Decans nicht vernehmen.

Und Ihr, Mary, müßt Ihr etwas von einem Testamente, dasEuer Oheim hinterlassen hat?"

Mary schüttelte den Kopf, ihr Antlitz war verdüstert, denn dieScene mißfiel ihr.

Keines der Anwesenden weiß also von einem Papiere, welchesder Dccan zu dem Behufs hinterlassen hat, daß es nach seinemTode geöffnet werde?" fragte der wohlchrwürdige Herr Whittle undschaute in dem Kreise umher.

Ein Papier?" rief Mary hastig.Ja, ich weiß etwasvon einem Papier, ich glaubte, Ihr sprächtct von einem Testa-mente. "

Testamente werden heutzutage gewöhnlich aufPapier geschrie-ben, Miß Mary. Ihr habt also ein Papier?"

Mein Oheim hat mir ein Papier gegeben und gesagt, ichmöchte es bis zu Roswcll Gardiner's Rückkehr aufhcbcn, und esdiesem geben, wenn er selbst dann nicht mehr am Leben sein sollte."Das schöne Mädchen erröthete bis an die Schläfen, und schiensetzt mit mehr Ruhe und Umsicht zu sprechen.Da ich das Pa-pier Noswell geben sollte, glaubte ich stets, es bezöge sich ausihn. Mein Oheim erwähnte desselben noch an dem Tage vor sei-nem Tode."

Dieß ist ohne allen Zweifel das Testament," rief der wohl-ehrwürdige Herr Whittle mit srohlockendcrer Stimme, als es sei-