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nem Amte und Berufe zustande „Glaubt Ihr nicht, dieß sei dasTestament des Decans Pratt, Miß Mary?"
Mary hatte nie an etwas dieser Art gedacht. Sie wußte,daß ihr Oheim sie gern mit Roswell verbunden gesehen hätte,und glaubte stets, das Papier, welches ihr in einem an ihrenGeliebten überschriebenen Umschlag behändigt worden, enthalteseine Wünsche in diesem ihr so nahe liegenden Betreff und nichtsweiter.
Mary Pratt dachte kaum an ihres Oheims Vermögen undnoch weniger an eine deßfallsige Verfügung, während sie viel anRoswell Gardiner und seine Bewerbung dachte. Es war daherganz natürlich, daß sie die mehrfachen Anfragen in Betreff einesletzten Willens ganz unbeachtet ließ. Da sich ihr der Gegenstandnun aber in dieser Weise darstcllte, stand sie auf, ging in ihr Ge-mach und kam bald mit dem Papier in der Hand zurück.
Herr Job und der wohlehrwürdige Herr Whittle zumal erbo-ten sich, sie von dieser Last zu befreien, und es gelang dem Elfterendurch eine ziemlich kecke Bewegung wirklich, sich des Schatzes zubemächtigen.
Der Umschlag hatte die gewöhnliche Form eines Geschäftsbrie-fes, war mit Siegelwachs besiegelt und trug die Ueberschrift: „AnHerrn Roswell Gardiner, Kapitän des Schooners, der Seelöwegenannt, und jetzt auf einer Reise begriffen."
Diese Aufschrift wurde der erstaunten Gesellschaft laut vorge-lesen, demungeachtet begab sich Herr Job Pratt sehr ruhig daran,den Umschlag zu öffnen, gerade als wäre das Schreiben an ihnselbst gerichtet.
An diesem entschlossenen Gehaben nahmen Mistreß Martin undMistreß Thomas und der wohlehrwürdige Herr Whittle in einemgewissen Sinne Theil, denn sie traten möglichst nahe heran, und diebeiden Frauen waren so eifrig, daß sie bei dem Nusbrechen desSiegels hilfreiche Hand leisteten.