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Wärme, welche für unschicklich gegolten hätte, wenn es sich hier nichtvon dem Pferdeschuppcn, dem Pfarrhaus und dem Bethaus, —alles öffentliches Eigenthum, — sondern von persönlichen Interes-sen des Pastors gehandelt hätte. „Ein frommes Glied der Kirchewürde mich nicht mit Hoffnungen Hinhalten, wie der Decan michseit zehn Jahren hingehalten hat, wenn er nicht gesonnen wäre,zuletzt sein Wort zu lösen. Ich denke, Jeder wird dieser Ansichtbeistimmen."
„Ist der Decan wirklich so weit gegangen, daß er etwas ver-sprochen hat?" fragte Herr Job ziemlich schüchtern, denn er fürch-tete fast, die Antwort könne bejahend auSfallen.
„Vielleicht nicht," antwortete PastorWhittle, der zu gewissen-haft war, um eine offene Unwahrheit laut werden zu lassen, ob-gleich er sich sehr versucht süblte, es zu thun. „Man kann aberetwas mittelbar so gut, wie unmittelbar versprechen. Wenn miretwas sehr an dem Herzen liegt, und ich spreche oft davon mit einemManne, welcher meine Wünsche erfüllen kann, und dieser Mannhört mich mit der größten Aufmerksamkeit an, so betrachte ich dicßals ein Versprechen, und in Kirchenangelcgcnhcitcn als ein sehrfeierliches Versprechen."
Nicht alle Jesuiten in der Welt werden zu Nom erzogen odererkennen Ignaz Loyola als den großen Gründer ihres Ordens an,.es soll deren sogar geben, welche nie öffentlich Proscß gethan, oderdie Tonsur angenommen oder das Gelübde abgelegt haben.
„Das kommt daraus an, wie man die Sache nimmt," versetzteHerr Job Pratt ruhig, lächelte aber so bedeutsam, daß MistreßMartin sich abermals sehr unbehaglich fühlte, da sie mehr und mehrfürchten zu müssen glaubte, das Vermögen werde denn doch nachdem Rechte der Jntestat-Erbfolge vertheilt werden. — „Mancheglauben, ein Versprechen müsse aus drü cklich gegeben werden,Andere meinen, dieß fei nicht nöthig. Das Gesetz will, wie ich an-nehme, daß ein bindendes Versprechen unmittelbar ausgesprochen,