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glaube, ich bin der geeignete Mann, der das Vermögen des Decanszu verwalte» versteht, obgleich ich diese Mühe uicht übernehmenwerde, wenn Jemand dagegen ist."
Alle stimmten darin überein, er sei der geeignete Mann, dennAlle wußten, daß der Gcrichtsbeigcordnete ihn am wahrscheinlich-sten bestätigen würde.
„Ich habe das Vermögen des Decans nie so hoch angeschla-gen, wie es das Gerücht thut," begann Herr Job Pratt wie-der, „ich glaube aber, es wird sich auf volle zehntausend Dollarsbelaufen."
„Pah!" rief eine verwittwete Base, welche ihre eigenen Hoff-nungen hatte, „ich habe den Decan stets aufseine vierzig- bis sünf-zigtausend Dollars geschätzt. Zehntausend Dollars! Da käme beiso vielen Leuten gar wenig auf den Einzelnen."
„DieThcilung wird nicht so weit gehen, Mistreß Martin," er-wiederte Herr Job, „denn sie wird sich auf die nächsten Verwandtenund ihre Erben beschränken. Wenn kein Testament vorgcfundenwird, — und nach Allem, was ich gehört habe, ist keines da,"
— Herr Job legte großen Nachdruck auf „keines". „Wenn keinTestament vorgcfunden wird, muß das ganze bewegliche und unbe-wegliche Vermögen in fünf gleiche Theile getheilt werden, und aufjeden Theil kämen, nach meiner Berechnung, zweitausend Dollars
— kein großes Kapital, aber eine ganz hübsche Zugabe zu einemkleinen Vermögen. Der Decan sparte gern — ja, er sparte gern,alle Pratt neigen ein wenig dahin, und ich wüßte nicht, daß sie dcß-wegen Tadel verdienten. Es ist ganz gut, wenn man mit seinenMitteln, welche uns die göttliche Vorsehung anvertraut hat, spar-sam umgeht."
Auf diese Weise beschwichtigte Herr Job Pratt sein Gewissenoft, wenn dieses ihm vorwerfen wollte, er gehe mit seiner undanderer Leute Habe zu sparsam um. Nach seiner Sittenlehre legtedie göttliche Vorsehung ihm die Pflicht aus, nicht nur den Dol-