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ihrer Pflege noch mehr bedurfte, und das Leichenbegängnis desDecans fand den Tag nach dem seines Todes Statt. Es war dereinfachen, feierlichen Sitte des Landes gemäß.
Der wohlchrwürdige Herr Whittle begriff, daß er bei Ge-legenheit des Hintrittes dieses „Hellen, glänzenden Lichtes" eineTrauerrede halten mußte, und die Leiche wurde in das Bethausgebracht, wo, da eS eben Sabbath war, die ganze Gemeinde sichversammelte.
Wir können nicht viel zu Gunsten der Rede sagen, welche miteinfacher Namensveränderung schon zwei oder drei andere Dccanemit allem denkbarcn..Lobe übergossen hatte, eine bequeme und nurzu häufig vorkommende Sitte, welche weder den Geistlichen noch sei-nen Stand und sein heiliges Amt in den Augen der Verständigenzu heben geeignet ist. Nichts in dieser Welt ist jedoch, wie es seinsollte, und Jahrhunderte werden noch vergehen, ehe die „guteZeit" wirklich kommt.
Da, wie bemerkt, der Begräbnißtag ein Sabbath war, enthieltman sich alles Lessen, was sich ans Geschäfte bezog. Früh des fol-genden Morgens aber versammelten sich die Verwandten in demWohnzimmer, und der Umstand, daß viele der Anwesenden so weitzu gehen hatten, wurde als Entschuldigung angeführt, wenn manein wenig beeilt scheine. Der Decan hatte sich ohne Zweifel ingrößere Ferne begeben, als die verschiedenen Wege seiner Ver-wandten betragen mochten.
„Es ist nicht mehr als billig, daß wir vor unserer Trennungdie Angelegenheiten des Decans ein wenig ins Auge fassen," sagteHerr Job Pratt, welcher wohl den Namen, aber nicht die Gedulddes alten „Mannes der Schmerzen" hatte, — „um Mühe undVerdrießlichkeiten aller Art zu vermeiden. Zwischen Freunden undVerwandten sollte nur Vertrauen und Liebe herrschen, und ich selbsthege keine andere Gefühle gegen irgend einen der Anwesenden. Ichglaube," — Herr Job wußte nie etwas, er glaubte nur — „ich
Die Seelbwen. ' 34
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