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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
520
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könnten Felle nicht so zusammcndrücken, daß sie ein Schiff sotief legten. Für mich, Jim, hat dieser Schooner etwas unnatür-liches an sich."

Vielleicht ist es der Seelöwe ganz und gar nicht," antworteteJim.Manchmal haben Schiffe, welche ein und derselbe Mannbaut, eine gewisse Familieu-Achnlichkeit, und dieß ist vielleicht soeine Art Vetter unseres verlorenen Schooncrs."

Ich kann nicht darauf schwören, daß cs das Schiff ist, wohlaber, daß es seine blaue Flagge ist und daß es seine Tops sind,und den Aufholer jenes Stagsegcls habe ich mit eigener Hand ein-gesetzt Ich will Euch etwas sagen, Jim, der Schooner istdort drunten in dem Eise zerschellt oder gequetscht worden, undman hat ihn wieder neu ausgebaut. Ihr werdet sehen, es kommtso heraus, wie ich Euch sage. Ja, ja, seht, und dort kommteben Kapitän Gar'ner selbst, gesund und wohlbehalten vorwärts."

Ein kleines Mädchen lief mit dieser Nachricht hinweg, undflüsterte sie bald in das offene Ohr und das offene Herz der wei-nenden, dankerfüllten Mary.

Eine Stunde später schloß NoSwell sie in seine Arme, den» ineinem solchen Augenblicke wäre es dem sprödesten Mädchen nichtmöglich gewesen, da Kälte und Zurückhaltung zu heucheln, wo soviel wirkliche Liebe und Zärtlichkeit war.

Während Noswell das holde Wesen in seine Arme schloß,flüsterte er ihr die beseligenden Worte zu, die seine demnthsvolleHingebung an den Glauben verkündigten, welcher in Christus denSohn Gottes verehrt. Das holde, edle Mädchen kannte den bie-dern, offenen Charakter ihres Geliebten zu gut, als daß sie seineWorte bezweifelt oder nach dem Beweggründe geforscht hätte.Dieser Augenblick war der glücklichste ihres kurzen, unschuldigenDaseins!

Aber die erfreuliche Botschaft hatte den Dccan erreicht, undbevor Roswell Gelegenheit hatte, irgend eine andere Erklärung