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„Das weiß ich wohl, aber ein Amphibis ist, so weit ich gehörthabe, eine neue Art Wallfisch, welcher zuweilen an die Luft kommt,um Athem zu schöpfen, wie alle diese Thiere zu thun pflegen. Soglaubten die fremden Offiziere, wir müßten auch zu dieser Familieder Amphibise gehören, weil wir, wie cs ihnen vorkam, so langeunter dem Wasser gelebt hätten. Es war eine Masse Arbeit, Kin-der, das kann ich euch sagen, ich glaube nicht, daß ich seit dem er-sten Tage der Abfahrt mehr als einmal die Stunde einen gutenAthemzug holte. Einer der fremden Offiziere fragte unseren Ka-pitän, wie das Kanonenboot steuere. Er war aber gar kein Kapi-tän, seht ihr, er war nur ein Master und wir nannten ihn Alle denfetten Wilm. So sagt denn der fette Wilm — „weiß nicht,Herr!" — „Was? Ihr kommt iu ihm über das atlantische Meerund wißt nicht, wie Euer Schiff steuert?" sagte der fremde Offi-zier , und mit Recht konnte er so sagen, Jim, denn kein Schiff istje von Neu-Uork nach Gibraltar gegangen, ohne ein wenig nachdem Steuer zu sehen. Aber der fette Wilm hatte was anderes zuerzählen. „Nein, Herr, weiß nicht," antwortete er. „Seht, Herr,ein Nordwester faßte uns hinten, als wir die Vorgebirge klar wa-ren, und nieder ging das Boot, die Nase unten, der Spiegel aus-wärts, und so kamen wir hierher, ohne daß es uns möglich ward,das Steuerruder aus die Probe zu stellen."
Diese Geschichte, welche der Köder-Joseph wenigstens hundertMal erzählt hatte, und die, nebenher bemerkt, wahr sein soll, fand,wie gewöhnlich, allgemeinen Beifall, besonders von Seiten der Erb-berechtigten, denen sie ganz neu war. Als man genug gestaunt undgelacht hatte, fuhr Joseph fort einen Gegenstand zu besprechen, wel-cher für die Mehrzahl seiner Zuhörer, oder vielmehr für die Haupt-personen darunter, von größerem Interesse war.
„Felle können ein Schiff nie so tief in das Wasser bringen,darauf könnt ihr Euch verlassen," begann er wieder. „Ich habealle Arten Schiffe gestaut gesehen, aber hundert Preßschrauben