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Orakel. Er hatte seine Jugend auf der See hingebracht, das KapHorn oft umsegelt und besaß, wie man wußte, einen wahren Schatzvon Kenntnissen in Allem, was sich auf Form, Größe, Takelageund Eigenschaften eines Schiffes bezog.
Wie es sich von selbst versteht, drängte sich jetzt Alles um ihn.um zu fragen und zu hören, und seine Ansichten galten für dieAussprüche eines zweiten Salomon.
„Dicß ist das Boot," sagte Joseph, und das Verkleinerungs-wort sollte als ein Beweis seiner Achtung vor dem Seelöwcn gel-ten, „ja, das ist das Schiff selbst, aber cs geht wunderbar tief indem Wasser. Ich habe nie einen Schooncr seines TonncngehalteSvon einer Reise zurückkommen sehen, dessen Speigatcn so vom Was-ser bespült wurden. Glaubt Ihr nicht, Jim, eS müßte etwas indem innern Raume sein, das schwerer ist, als Felle, weil er so tiefim Wasser steht?"
Jim war ein Landstreicher, wie Joseph, der sich vom Fisch- undAusternfang in den Buchten umher nährte. Er stand nicht in sobohem Ansehen wie Joseph, hatte aber doch stets eine Stimme aufeinem Werste.
„Ich habe nie etwas Aehnlichcs gesehen," erwicderte Jim,„dieser Schooncr muß fast die ganze Reise unter dem Wasser ge-macht haben. Er geht so tief wie einer unserer Küstenfahrer, derBacksteine geladen hat."
„Ja, er geht tief, aber doch nicht so tief, wie ein Schiff, inwelchem ich einst einen Kreuzzug machte. Ich war an Bord einesder ersten Kanonenboote des Oheims Sam, das über den Pondnach Gibraltar ging. Das mittelländische Meer staunte, kann ichEuch sagen, als wir dort cinlicfen. Täglich und stündlich kamenfremde Offiziere, welche sich umsabcn und staunten und zu sagenpflegte», wir seien Amphibise."
„Was ist das?" fragte Jim ziemlich hastig. „Es gibt keinsolches Tau im Schiffe."