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aber Pastor Whittle hatte diese feierliche Pflicht übernommen, dennman hielt eS für passend, daß ein Mann, welcher das Amt einesDecans so lange vertreten, mit der gebührenden Rücksicht aus dieSitten des Bethauses hinüber gehe.
Einige Verwandte, welche in der neuesten Zeit aufgetreten wa-ren und mit dem Stande der Dinge zwischen dem Decan und demGeistlichen nicht sehr bekannt schienen, führten unter sich Klage, derletztere mache zu viele unzeitige Anspielungen auf die Gcldbedürs-uisse der Gemeinde und habe den Decan gewissermaßen aufge-sordcrt, eine gewisse Summe zu hinterlassen, mittelst welcher dasBethaus neu angestrichcu, ein neuer Schoppen für die Pferde derKirchenbcsucher gebaut, neue verbesserte Oefen gesetzt und anderedringende Bedürfnisse beschafft werden könnten. Diese bescheidenenForderungen, flüsterte man sich zu, — denn Alles ging jetzt flüsterndvon Statten, — würden nicht weniger als tausend Dollar von desDecans sauerm Erwerbe wcgnchmen, auch erwähnte man diesesUmstandes als eines Unrechts, das man an dem Manne verübe,der eben im Begriffe sei, i» sein Grab herabzusteigen, wo nichtsIrdisches ihm fortan nützen werde.
Decan Pratt war in seiner letzten Lebenswoche eng umlagert.Tausend Winke legten es ihm nahe, ein Testament zu machen, nurseine zwei Geschwister, welche ihre Rechte, wie das Gesetz sie festge-stellt hat, in Anschlag brachten, sprachen wenig über die Sache, unddieses Wenige deutete ziemlich bestimmt auf das Unpassende hin,einen Mann in der Lage ihres Bruders mit so unangenehmen An-forderungen zu belästigen.
Die Einsprache so bedeutender Personen gegen den Plan hatteihr Gewicht, und die meisten Verwandten begannen den wahrschein-lichen Betrag ihres Antheils nach dem Gesetze der Jntestat-Erb-folge, wie es damals galt, zu berechnen. Diese vortreffliche, un-vergleichlich weise Gemeinde von Neu-Uork hatte sich damals nochnicht zu jener Höhe ungemessenen Freisinns emporgeschwungen, welcher