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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
503
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fünfzig Faden breit war, nnd der Schooner sich leicht und raschfortzichcn ließ.

Um zwei Uhr hatte der Seelöwe das, was man das Ende dergroßen Bai nennen konnte, erreicht, und stand drei bis vier Stun-den von der Bucht und an einer Stelle, wo das lange, niedrigeEap in südöstlicher Richtung auslief.

Da man den Wind jetzt über die Felsen streichen fühlte, wurdedas Fockstengesegcl, sowie die unterm Segel bcigcsetzt, obgleich dieletzteren jetzt noch keinen Luftdruck fühlten, da das Land den Windfing, und die Mannschaft an Bord genommen, worauf das Schiffsich unter den Segeln rascher bewegte, als mittelst der Hißtaue.Der Wind war sehr frisch, nnd nach einer halben Stunde sahenunsere Seefahrer, so dicht sie auch an den Felsen standen, das süd-östliche Cap.

Zehn Minuten später lief der Seelöwc unter gerefften Segelnin völlig klarem Wasser südostwärts ab.

Noswcll glaubte Anfangs, das Schwierigste sei nun bewältigt,und war nahe daran, seine Freude laut werden zu lassen. Einnäherer Blick auf den Stand der Dinge um ihn her führte ihmjedoch die entmuthigcnde Lehre der Demurh zu Herzen, indem ergewahren mußte, daß die eigentlichen Schwierigkeiten erst beginnensollten.

Obgleich südlich von der Gruppe und in deren unmittelbarenNachbarschaft kaum ein Eisschoß zu sehen war, zeigten sich dortzahllose Berge. Diese schwimmenden Berge kamen der Wasser-straße allerdings nicht nahe, da der Boden zu seicht war, demunge-achtet hielt eine große Flotte derselben die ganze Gruppe, so weitdas Auge sehen konnte, nach Osten, Westen und Süden, oder dieganze Linie der südlichen Küste entlang, besetzt.

Es fragte sich sofort, ob der Schooner sich je durch diese Ge-fahren schlagen könne, nnd bald sah Jeder, daß dieß unmöglich sei.Hätte der Wind leicht geblasen, so wäre die Schwierigkeit nicht