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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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bilden, während zn fürchten sei, den Kanal, welchen inan von demSchooner bis zu dem nächsten Felsenvorsprunge gehauen hatte, umauf alle Fälle gefaßt zu sein, möchte sich durch den Druck des äuße-ren Eises aus das in der Bucht schließen.

Es war daher keine Zeit zu verlieren, wenn man das Schiffbei diesem Wechsel des Windes in Bewegung setzen wollte. DerKanal, welchen man in das Eis gehauen hatte, war kaum hundertEllen lang, die Breite war die des Schooners. Durch diese Engemußte, wie man begreifen wird, das Schiff sobald als möglich ge-führt werden.

Obgleich noch viele nützliche Gegenstände auf dem Eise zerstreutlagen und manches aus dem Haus über die Klippen herangeschafftwerden mußte, erging doch der Befehl, Tan auszugcbcn und dasSchiff sofort ablaufen zu lassen.

Die Mannschaft begab sich mit dem besten Willen an die Ar-beit, denn das Bild der Hcimath strahlte wieder vor ihrer Seele,und fünf Minuten nachdem Hayard seine Anordnungen hatte lautwerden lassen, war der Seclöwe aus eine ziemliche Strecke gegendie Klippen abgelaufcn.

Jetzt kam der bedenkliche Augenblick. Wäre das Eis zwischendem Cap und dem bisherigen Ankerplätze des Schooners nicht festgewesen, so wäre er bei dem Znsammcntrcten der beiden Seitendieses künstlichen Kanals gequetscht worden, so wurde er nur ein-gebuchtet und in seinem Vorschrciten gehemmt, in Folge des Wi-derstandes des festen Eises aber, welches die ganze Bucht östlichvon dem Kanäle füllte, trieb das Schoß seitwärts ab, und ehe eineBeschädigung stattgcfundcn, öffnete sich die Straße schneller, als siesich geschlossen hatte. Sobald das Schiff frei war, griffen die Nob-benjäger wieder zu ihren Hißtaucn und ließen es unter Hurrahrufgegen die Klippen antreiben. Der Saum des Wassers that sich ebenauf, aber so rasch war die Bewegung der Mannschaft gewesen, daßer noch nicht weit genug war, um das Schiff nach vornen laufen