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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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ter als auf der letztem aus der Bai kommen, und zwar aus fol-genden Gründen.

Die südliche Durchfahrt war nie durch schwere Eisblöcke ver-macht gewesen, und jetzt war dort Alles blaues Wasser, man konnteaber nicht leicht an sie herankommen, da die Nordost-Kühlte, welchenoch immer blies, das Eisfeld, welches fast die ganze Bai füllte,gegen die Klippen antrieb. Der Wind mußte jedoch bald umsprin-gen, und wenn dieser Wechsel eintrat, mußte dieses Feld sich in derentgegengesetzten Richtung bewegen und die ganze Küste entlangeinen breiten Saum Wassers offen lassen.

Die Entfernung war allerdings bedeutend, sie betrug nicht»,'eniger als fünfzehn Meilen, und man mußte sich dicht an scharfenKlippenvorsprüngen entlang drängen, welche in dem Falle einerQuetschung mit der Schärfe einer Axt in die Rippen des Schoo-ners schneiden konnten, dieser Gefahr konnte man aber durch Vor-sicht und unausgesetzte Wachsamkeit wohl ausweichen.

Da das Schiff nicht leicht ans eine andere Weise aus seinerjetzigen Gefangenschaft erlöst werden konnte, gingen die Maatenwillig in diesen Plan ein, und man schickte sich an, ihn zu verwirk-lichen. Da die Bucht dem nordöstlichen Ende der Gruppe so nahewar, müssen wir bemerken, daß der Grund, warum der Austrittin der nördlichen Richtung nicht möglich war, in der Breite desEisfeldes nach seewärts und in der Gefahr lag, bei der Abtrifftder Eismassen die Nordküfte entlang zu lausen, vor welcher zer-bröckelte Schollen, so weit man von den Klippen sehen konnte, sichknirschend über- und aneinander drängten.

Am dritten Tage nach dem Beginne des Thauwetters sprangder Wind wieder nach Südwesten um und blies ungestüm. Wieman erwartet hatte, setzte dieß das Feld bald in Bewegung undtrieb es gegen den Vulkan hinüber und zugleich nach nordwärts.Gegen sechs Uhr des Morgens berichtete Hayard seinem Kapitän,ein Saum offenen Wassers beginne sich unter den Klippen hinab zu