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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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das offene Wasser hinaus zu kommen, denn nach Norden hin wardas Meer ganz klar von Eis jeder Art, das ausgenommen, welchesnoch in der Bai lagerte.

So lange man auf den regelmäßigen Wechsel der Jahreszeitrechnen konnte, war mir Geduld und Wachsamkeit nöthig, dennRoswcll wußte wohl, daß sich mit der rechten Zeit Alles nachWunsch gestalten müsse. Es war aber keineswegs gewiß, daß diegroße Bai gewöhnlich von Eis starrte, wie es in diesem Winter derFall gewesen, während draußen Alles eine klare, blaue Fläche war.Als Roswell jedoch die Küsten untersuchte, fand er, daß der Regenund der geschmolzene Schnee eine Art Saum erzeugt hatten, unddaß die heftigen Winde, welche geblasen hatte», und noch bliesen,eine stets wachsende Reibung hervorbrachten, wodurch zwischen derLuvseite des Eisfeldes und den Felsen ein freier Raum entstan-den war, welcher über dreißig Faden im Durchmesser hatte. Dießwar eine wichtige Entdeckung und eine sehr ernste Frage war nunzu lösen.

I» Folge der Gestaltung des Landes umher konnte das Eis inseiner Masse nicht in den nächsten zwei bis drei Monaten, oder eherabtreibcn, als bis es so weit geschmolzen war, daß die einzelnenStücke zwischen den Vorbergen hindurch konnten. Ohne die unwi-derstehliche Gewalt eines Schosses, welches sich weit über das Meerausbreitete, wo Wind und Strömung es vereinigt mit fast über-natürlicher Kraft faßten, wäre cs aus demselben Grunde nie in dieGruppe getrieben.

Es fragte sich demnach jetzt, wie man den Schooner aus sei-nem jetzigen Lager und in klares Wasser bringen könne.

Der Leser wird sich wahrscheinlich erinnern, daß der Seelöwebei seiner Ankunft vor der Gruppe von Süden her in die Bai ein-gelaufen war, während er, bei dem späteren Versuch, nach Nordenzu gelangen, die entgegengesetzte Straße eingeschlagen hatte. Ros-well neigte der Ansicht zu, er würde aus der elfteren Straße leich-

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