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fühlte alsbald eine wohlthucnde Wärme seinen ganzen Körperdurchströmcn. Stephan ging nun mit seinem Getränke von einerBettstelle zur andern, während der junge Kapitän sich erhob unddie leidenden Thcile wiederholt mit den Händen rieb. DieseBewegung, das Reiben und der heiße Kaffee thaten die treff-lichste Wirkung, er sprang von seinem Bette aus und war raschgekleidet.
Stimson hatte das letzte Holz in den Ofen geworfen und be-hagliche Wärme verbreitete sich bald in dem Gebäude. Aber derWechsel des Windes und die daraus hcrvorgchcnde mildere Tem-peratur rettete wahrscheinlich allein die gesammte Mannschaft desSeelöwen von dem schrecklichen Loose, welches die Viueyarder ge-troffen hatte.
Bald waren Alle von ihren Lagern auf und bewegten sich indem Gebäude umher, um den Umlauf des Blutes zu fördern. Esergab sich, daß die drei Schwarzen die Ohren und Nasen erfrorenhatten, und man mußte Schnee auf die leidenden Thcile legen undsah bald, daß dieses Mittel von dem besten Erfolge begleitet war.Da man es für wesentlich hielt, der Mannschaft warmes Esten zureichen, füllte Stephan die Kessel mit Bohnen und Schweinefleisch,und bald war ein nahrhaftes Rial fertig, das unseren Robbenjägerntrefflich schmeckte. Alle fühlten sich wieder wohl und man.hörte keineKlage mehr über die Kälte.
Und in der That war cs nicht mehr kalt. Als Roswell dasHaus verließ, sah er, daß der Thermometer auf sechsundzwanzigGrad über Null gestiegen war, und in Folge des Feuers und desWechsels des Windes stieg er bald auf vierzig Grad.
Dieß war für Männer, welche die Luft des Südpols cingcath-met hatten, eine milde Temperatur, uud der Einfluß der Nordost-küblte machte sich stets fühlbarer.
Regen und Thauwetter hatten eine neue Sündflut in ihremGefolge, und die Klippen boten, mehrere Stunden lang, ein Schau-