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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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der Maat.Die vielen Menschen in einem so knappen Ranine,der Schutz gegen den Wind und die feuchte Lust, und dcrSchnee-danun all' dieß kommt uns zu Statten. Der Thermometer indem geschlossenen Räume muß sich diesen Morgen ganz behaglichausnehmcn."

Als man nachsah, sand sich, daß er nur fünfzehn Grad unterNull stand, was einen Unterschied von fünf Grad zu Gunsten derbedeckten Galerie oder Veranda und wahrscheinlich von fünf mehrzu Gunsten des inner» Theilcs des Hauses betrug.

In Folge einer Berathung wurde beschlossen, die Mannschafteine tüchtige Mahlzeit halten, und dann ihre Decken aufsuchen zulassen, um zu sehen, ob es möglich wäre, die kalten Stunden un-ter der warmen Hülle von Kleidern, Fellen, Tüchern u. s. w. hin-zubringen. Man glaubte, im Allgemeinen möchten die Bettstellensich auf diese Art zuträglicher erweisen, als wenn man das Holz-werk in das Feuer werfe. So lag denn kaum eine Stunde nachRoswell's und seines Maats Rückkehr die ganze Gesellschaft unterHaufen von Kleidern, Segeltüchcrn, Decken und was man sonstbrauchen konnte, um die Lebenswärme an den Körper zu fesseln unddie Kälte abzuschlicßen,dicht bcigestaut".

Sechsunddreißig Stunden vergingen auf diese Weise, ohne daßEiner es gewagt hätte, von seinem Lager anszustehen und derStrenge des Klima'S Trotz zu bieten, während man nicht im Standewar, sich an einem Feuer zu erwärmen.

RoSwell hatte in den letzten zehn Stunden fast unausgesetztgeschlafen, und in dieser Beziehung hatte er es allen übrigen gleichgethan. Ein Gefühl schwerfälliger Schläfrigkeit hatte sich der gan-zen Mannschaft bemächtigt, und viele klagten über Schmerz in denArmen und Beinen, obgleich diese Theile mit einer Masse Deckenverhüllt waren. Niemand wußte, wie weit der Thermometer in die-ser furchtbaren Nacht herabgegangen war, man war aber allgemeinder Ansicht, daß eine schärfere Kälte den ganzen Winter nicht ge-