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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Leute hatten mehrere Male um Erlaubniß gebeten, die Segel vondem Hause abnehmen zu dürfen, jetzt ergab cs sich, daß die zelt-artige Veranda, welche sie bildeten, ebenso nützlich war, als sic esjemals während des Winters gewesen. Ohne sie hätten die Leutedrei ganze Tage das Hans nicht verlassen können. Alle Arbeitruhte natürlich während dieses Unwetters, das die unglücklichenRobbenjäger ernstlich zwingen zu wollen schien, ihren Schoonerwieder abzubreche», um nicht zu erfrieren. Die Kälte war nichtso heftig, wie sie es Monate hindurch anhaltend gewesen, da sieaber zu einer Zeit eiutrat, wo die Leute sich an eine wärmere, be-haglichere Temperatur gewöhnt hatten, waren sie nicht darauf ge-faßt und fühlten sie um so herber. Der Thermometer sank jetztnur einmal, eines Morgens früh, nach einer schneidenden, kaltenNacht, bis ans zwanzig Grad unter Null, die mittlere Temperaturwar sogar nur der Nullgrad, allein dieß war bereits eine empfind-liche Kälte und die Leute bedurften des Feuers, und eines gutenFeuers, wenn sie gesund bleiben und den Muth nicht verlierensollten.

Vielleicht vermehrte das Loos Daggett's, der vor ihren Augenan den Folgen der Kälte starb, die Unbehaglichkeit der Mann-schaft, und ließ sie minder haushälterisch mit dem Holze verfahren,als es in ihrer Lage dringend geboten war. In der That berichteteman Roswell, als der Sturm seine höchste Höhe erreicht hatte undder Thermometer am tiefsten gesunken war, der Holzvorrath könnekeine achtundvierzig Stunden mehr ausreichcn, wenn man nichtdas bereits verarbeitete Holz wieder angrcifen wolle! Man hatteallerdings einen kleinen Vorrath in dem Schooner beigestant, umsich dessen ans der Heimfahrt zu bedienen, und zu diesem würdeman zuerst seine Zuflucht genommen haben, wenn es wieder aus-hörte zu schneien.

Das Unwetter hatte seinen höchsten Grad erreicht, als Dag-gett's Seele sich ihrem Kerker entrang, der Stunde gewärtig, wo