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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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wahrt, daß der geräumige Kochoscn seinen Einfluß auf die Tem-peratur gewahren ließ, sobald das Holz ein wenig lebhaft zu bren-nen begann. Da keine Wärme verloren ging, war die Wirkungbald merklich und wohlthuend.

Roswell blickte in die Gefäße des Ofens, während das Feuersich Raum schaffte. Das größte war fast bis an seinen Rand mitKaffee gefüllt, der sich in einen Eisball verwandelt hatte. In dasandere hatte man Fleischstücke gethan, um sie zu kochen, sie warenvon Eis umlagert und knochenhart.

Erst als diese beiden Eismasscn zu schmelzen begannen, fühlteman. daß das Feuer seine Herrschaft geltend machte, und die Hoff-nung belebte die Herzen der Oyster-Ponder wieder. Bei einemzweiten Blick ans den Thermometer sah man, daß das Quecksilberdie Kugel verließ und sich ausdehnte. Bald darauf stieg es bisaus vierzig Grad unter Null!

Da Alles, selbst das Leben davon abhing, daß die Kraft desFeuers unterhalten und gesteigert wurde, schaute» die Leute nachmehr Brennstoff umher. Es fand sich jedoch ein ziemlicher Vorrathin der Kajüte, denn das Feuer war uicht aus Mangel an Holz,sondern in Folge lässiger Wartung ausgegangcn.

Es würde nutzlos sein, eine Schilderung zu versuchen, wie ge-spannt die um den Ofen Stehenden auf bic Flammen harrten undwie groß ihre Freude war, als sie sahen, daß Stimson s Werk ge-lungen war.

Gott sei dafür und für alle seine Gnaden ewiger Dank!"rief Stimson endlich und legte den Blasbalg bei Seite.Ich fühledie Wärme des Feuers, und dieß wird die retten, welche noch nichthinüber sind!"

Nun stand er auf und blickte in die verschiedenen Gefäße, welcheübergcstellt waren. Das Eis schmolz rasch und der Dust des Kas-sels begann die Kajüte zu durchströmen.

Jetzt hörte man eine schwache Stimme unter einer der Decken,