Stephans Verfahren damit blickte, zeigte, daß selbst die kräf-tigste Natur von dem Schrecken, zu erfrieren, nicht frei geblie-ben war.
Roswcll allein wagte es, einen Augenblick in der Kajüteumher zu schauen. Es waren nur drei Vineyarder darin sicht-bar, obgleich es ihm nicht entging, daß Andere unter Haufen vonKleidern auf ihrem Lager vergraben lagen. Von den drei ebenerwähnten Männern war der eine der Lampe, welche er in derHand hielt, so nahe, daß ihr Licht sein Gesicht und Alles, wasvon einer in Felle gehüllten Gestalt gesehen werde» konnte, er-leuchtete.
Dieser Mann saß gegen einen Hcckbalken gelehnt. SeineAugen waren offen und blickten starr aus die um den Ofen Be-schäftigten, die Lippen waren leicht geöffnet, und Roswell glaubteAnfangs, er sei im Begriff, zu sprechen. Die unbeweglichenZüge, die starren Muskeln und der wilde Ausdruck der Aug-äpfel ließen jedoch die traurige Wabrheit nicht verkennen. DerMann war todt. Der Strom des Lebens war bis in sein Herzersarrt.
Unser junger Kapitän wendete sich, von diesem Anblicke undeinem eisigen Schauer, der seinen rüstigen Körper durchrieselte, er-bebend, eifrig zur Seite, um zu sehen, ob cs Stephan gelinge,das Holz in Brand zu bringen.
Wer je in einem strengen Klima gelebt hat, wird Gelegenheitgehabt haben, zu bemerken, wie ungern sich jede Art Brennstoffbei sehr kaltem Wetter entzündet. Das Scheit Holz, das an einemmilden Tage lustig aufflackert, ächzt und pustet, und löst sich inkleinen Stückchen ab, und scheint ganz ungcncigt, die geringsteHitze von sich zu geben, wenn der Thermometer auf Null steht.Kurz, alle unbelebten Substanzen, welche Wärmestoff enthalten,scheine» mit dem vorhcrrschendenZustande der Atmosphäre zu spm-