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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Nach zehn Minuten trat die kleine Schaar in die Eishöhlenund bald darauf in die Kajüte des Wracks.

Ohne sich zur Rechten oder zur Linken zu wenden, ohne nacheinem der Insassen der Kajüte umzuschauen, richteten alle neuenAnkömmlinge ihre Aufmerksamkeit dem wichtigen Geschäfte zu, dasFeuer sogleich anzuzünden. Der Ofen war mit Brennstoff ange-füllt, und man sah, daß vielfache Versuche gemacht worden waren,um dieses Holz iu Brand zu stecken. Zwischen das härtere Holzdes Schiffes hatte man Fichtcnspänc gesteckt, und es fehlte nichtsals die Mittel, sie anzuzünden. Mit diesen waren Roswellls Leute,zum Glück für sie selbst, versehen, und bemühten sich jetzt eifrig,Gebrauch davon zu machen.

Es befand sich unter den Oyster-Pondern nicht einer, derin diesem Augenblicke einen andern Wunsch gehegt hätte, alsden, sich zu erwärmen. Die Kälte war langsam, aber unwi-derstehlich durch ihre Kleider gedrungen, und selbst Noswellfühlte einen leichten fröstelnden Schauer, obgleich sein Körperdiese Nacht durch die Kraft des moralischen Gefühls wundervollgestärkt war.

Stimson beschäftigte sich sofort mit dem Ofen, während dieAnderen die Lampe hielten und das mit Thran gesättigte Segel-tuch, sowie bereit gehaltenes Papier darrcichtcn.

Man fand, daß es in der Kajüte, deren Thürcn geschlossenwaren, und deren Wände man theilweise mit Segeltuck beschla-gen hatte, weit wärmer war, als draußen, demungeachtct über-zeugte sich Roswell, als er nach dem Thermometer sah, welcheran einer der Gewclingen hing, daß das Quecksilber ganz in derKugel war.

Das Interesse, mit welchem unsere kleine Schaar auf Stim-son s Gehaben blickte, ließ gewahren, daß es sich hier um höchstWichtiges handle. In der That hingen Leben und Tod von demErfolge ab, und die Art, wie jedes Auge aus das Holz und

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