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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
442
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Monde waren vergangen, Roswell hatte seine letzte Arke Holz indie Kambüse wandern sehen, er hatte manchfache Versuche gemacht,den Thran als Feuerungsmittcl zn benutzen, was ihm insofern ge-lang, als das gewöhnliche Kochen dabei bewerkstelligt und ans dieseWeise Holz gespart wurde, wenn aber die Kälte wieder stieg, sahman bald, daß der Schooucr angegriffen werden mußte, wenn dieMannschaft das Leben fristen sollte.

Als dieser Beschluß laut wurde, sah Jeder ein, daß die end-liche Rettung der Gesellschaft lediglich auf den Booten beruhte.Einen ganzen Tag wurde die Frage in allgemeine Berathung ge-zogen , ob man die zwei Wallfischboote mit Rudern und Zubehörverbrennen sollte, bevor man einen Angriff auf den Schooncr selbstmachte. Stimsou gab bei dieser, sowie bei vielen anderen Fragenden Ausschlag, denn Roswell hörte aus jedes seiner Worte mit stetswachsender Aufmerksamkeit.

Wenn wir die Boote zuerst verbrennen," sagte der Boot-steuerer,und dann auch das Schiff angreifen müssen, wiesollen wir je von hier wegkommen? Diese Boote werden unS, beidem besten Wetter, eine Woche weiter helfen, sie können uns aberin ein christliches Land führen, wenn jede Rippe und jeder Spandes Seelöwen in Asche verwandelt worden ist. Ich würde mit denobere» Werken des Schooners anfangcn, Kapitän Gar'ner, dieMasten aber schonen, obgleich sie den besten Brand liefern. Dannwürde ich die oberen Anslanger, Planken, Deck, Heckbalkcn undAlles bis aus einen Fuß von dem Wasser absägen, unter dem Kupferaber würde ich nichts anrühren, ans diesem Grunde: wenn Kapi-tän Daggett nicht an sein Schiff geht und cs ganz verbrennt, kön-nen wir im Frühlings Werkstoff genug finden, um das arme Dingda drunten in der Bucht wieder zu decken und es, so gut es geht,herzurichten und uns damit viel besser forthelfen, als mit unserenBooten. Dieß ist meine Ansicht, Herr."

Es wurde beschlossen, diesem Nathe zn folgen. Sobald das