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Weit entlang der Küste sah man Treibschnee angehänft, und Rie-senballen, welche mit furchtbaren Lawinen drohten, hingen auf denKlippen, nur der wiederkehrenden Wärme gewärtig, um sich ausdie unteren Felsen zu stürzen.
Eine dieser Blassen war bereits auf das Wrack gefallen, unddie Mannschaft des Oystcr-Ponder Seclöwen war eine ganze Wochethätig, sie zu durchbrechen und die Vineyarder zu befreien. Beidiesem mühsamen Beginnen zeigte sich viel Edelsinn und menschen-freundliches Gefühl, denn in Folge des hartnäckigen Bestehens Dag-gets und seiner Leute auf dem, was sie ihre Rechte nannten, warRoswell endlich genöthigt, dieObenwcrke seines eigenen Schoonersabzuschlagen, um Holz zu erhalten und seine Mannschaft vor ge-wissem Tode zu retten.
Die Stellung des Seelöwen von Oyster-Pond war nur aneinem hohen Schneerücken zu erkennen, welcher sich dadurch gebil-det hatte, daß der Schooner dessen „Abtrifft" hinderte, aber seineäußere Bekleidung, Planken, Deck, die oberen Auflanger, Spiegel-gcrüstc — kurz fast Alles, was über dem Wasser stand, war be-reits in Stücke gehauen und unter die erwähnte Veranda gebrachtworden, um in den Oefen verbraucht zu werden.
Daggett war genöthigt gewesen, das Gleiche zu thun, wodurchder Eigensinn der Vineyarder nur noch augenfälliger wurde. Eingroßer Theil seines geliebten Schiffes war bereits in die Kambüsegewandert und wahrscheinlich folgte noch mehr nach. Die aufge-drungenc Zerstörung steigerte aber seinen Eigensinn, statt ihn zumindern. Er bing an dem letzten Spane, sein Ohr war jedem An-träge verschlossen. Das gestrandete Wrack, hieß es, sei sein undseinen Leuten, während das andere Wrack den Oyster-Ponderngehöre. Jeder Theil möge für sich handeln und für sich Sorgetragen.
So sprach er, und so handelte er.
Dieser Stand der Dinge war nicht das Ergebniß eines Tages.