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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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über wenige persönliche Unfälle, welche sich aus einige erfroreneWangen und Nasen beschränkten, zu beklagen, und diese wareneher die Folgen von Sorglosigkeit und mnthwilligem Neberschrcitender Vorschriften, als einer unbedingten Nothwcndigkeit.

Wer jedoch den Ort imJnli gesehen hatte und ihn jetzt in dasAuge faßte, mußte Zeichen großer Veränderung, um nicht zu sagenVerschlimmerung, finden.

Vor Allem war eine große Masse Schnee gefallen einesolche Masse, daß die ganze Terrasse bedeckt, der Weg, welcher zumWrack führte, vermacht und das Hans und Alles umher fast ver-schüttet war. Die Winde bliesen laut und schneidend einher undmachten die Kälte doppelt scharf. Der Thermometer wechselte jetzthäufig, zuweilen stieg er bedeutend über Null, öfter aber sank erviel tiefer.

Im September hatten die Stürme vorgeherrscht und derOcto-ber begann mit den abschreckendsten, winterlichsten Vorzeichen. Ineinem Sinne hatte sich jedoch der Charakter der Jahreszeit geän-dert, der trockenen gleichmäßigen Kälte, welche ziemlich erträglichwar, folgten rauhe, schneidende, durchsröstelnde Stürme. DieTag- und Nachtgleiche war natürlich vorüber, und man hatte dieSonne länger als zwölf Stunden. Der mächtige Lichtkörpcr stiegziemlich hoch über den nördlichen Horizont, und obgleich seine Bahneinen Bogen beschrieb, welcher nicht hoffen ließ, ihn um die Mit-tagszeit über den Häuptern zu sehen, so schien der Lichtkreis sichdoch über die ganze Gruppe zu verbreiten, und trat Morgens undAbends so weit südlich, daß es ganz de» Anschein hatte, als kreisedie Sonne rings um den Ort.

Diese Veränderungen hatten natürlich Belästigendes und Be-drohliches in ihrem Gefolge. Ungeheure Eiszapfen hingen von demDache des Hauses bis zu dem Boden herab, die dritte undvierte Nachkommenschaft dieser Zeichen vereinigten Wärme undKälte, nachdem man die frühere weggeschlagen und entfernt hatte.