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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
406
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Ein dreifaches Hurrah wurde laut, als die Mannschaft sich indieser Weise der Rettung des Schiffes, so weit es sich vom Eisehandelte, vergewissert hatte. So schlagen wir unser Glück undUnglück stets vergleichsweise an, an sich war die Lage der Robbcn-jägcr immer noch ziemlich traurig, im Vergleich aber mit der,welche ihnen gedroht hatte, während der andere Schooncr ein Wrackwar, mußten sic sich gesichert fühlen.

Mittlerweile war es ganz dunkel geworden, und ein Tag derErregung und Anstrengung forderte eine Nacht der Ruhe. Nachdem Nachtessen kehrten die Leute ein, die Vineyardcr begaben sichin das HauS, wo sie ihre früheren Pritschen aufsuchten.

Als der Mond aufging, kamen die Leute mit tüchtig beladenenKarren, trotz der Anstrengung, halb erfroren an. Nach kurzer Zeitlagen Alle in Schlaf versenkt.

Als Roswell Gardiner am nächsten Morgen aus das Deck kam,sagte ihm der erste Blick, wie wenig Hoffnung er habe, mit seinenGefährten in dieser Jahreszeit nach Hause zurückzukchreu. DasSchoß, welches ihnen so viele Gefahr bereitet hatte, war in die großeBai abgetrieben und bedeckte die ganze Oberfläche derselben, wäh-rend es die Küste weit und breit mit zerbröckelten, funkelnden Eis-schollen überschüttete und den Platz gegen jeden Ansgang so zusagen hermetisch verschloß. Neues Eis, von zwei bis acht ZollDicke, hätte wohl durchgesägt und sch wenn cs nöthig gewesen wäre,eine Durchfahrt, selbst von einer Stunde Länge, gehauen werdenkönnen. Dergleichen war zuweilen vollbracht worden, und so großdie Mühe gewesen wäre, hätten unsere Robbcnjäger sich ihr willigunterzogen, statt sich der Gefahr auszusetzcn, einen Winter in jenerGegend hinznbringen.

So hoffnungslos aber ein solches Anskunftsmittel wahrschein-lich gewesen wäre, so wenig war daran zu denken, einen solchenSchritt zu thun, denn das Durchsägen so dicker Eisftücke aus eine