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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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größere Strecke hin war ein Unternehmen, das man mit dem Baueines Tunnels durch die Alpen vergleichen könnte.

Düster war das Wiedersehen der beiden Kapitäne an diesemMorgen. Noswell war zu mannhaft und edel, um einen Vorwurflaut werden zu lassen, sonst würde er wohl geäußert haben, daßihm all' dicß beizumeffcn sei. Wir sind ohne Ausnahme sehr ge-neigt, unsere Versehen auf die Schultern Anderer zu bürden, undRoswell war von dieser Schwäche nicht ganz frei, denn er übersah,daß er sein eigener Herr war, und da er allein in die Gruppe ge-kommen, sie auch allein wieder hätte verlassen können, als er seinenZweck dort erreicht batte. NoSwcll leuchtete dicß jedoch nicht soklar ein, als ihm Daggett'S Zögerung und Ansprache an seinebesseren Gefühle vorschwebte, wodurch er in diese Schwierigkeitenverwickelt wurde. Obgleich er jedoch in dieser Art fühlte, ließ erkeine Beschwerde laut werden.

Jede Hoffnung, in diesem Jahre noch nach Norden zu kommen,schien jetzt davon abzuhängen, ob das Eis aus der großen Baiwegtrieb, che cs ganz einfror. Jeder Theil dieses großen Beckenswar aber so damit überdeckt, daß von dieser Seite her wenig Trostzu erwarten war. Daggett gab dieß in der Unterhaltung zu, welcheer mit Noswell hatte, als der Letztere ans der Fclsplatte unter demHause zu ihm trat.

Das Klügste, was wir also thuu können," crwiederte unserHeld,wird sein, daß wir sobald als möglich unsere Vorbereitun-gen treffen, um auf den Winter gefaßt zu sein. Wenn wir hierbleiben müssen, ist ein Tag jetzt mehr werth, als später eine ganzeWoche. Wenn wir aber glücklich hinanSkommen, wird die so voll-brachte Arbeit uns nicht tödten."

Ganz wahr, Ihr habt vollkommen recht, gewiß," antworteteDaggett nachsinncnd.Ich dachte eben, als Ihr an die Küste kamt,darüber nach, ob es nicht vortheilhast wäre, in dieser Art vorzu-schreiten. Ich habe viele Felle in dem Wrack, wie Ihr wißt, und