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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
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allerdings einen Wechsel herbeiführen und die ihn einschließcndenMassen verjagen, allein jeder Augenblick machte dieß unwahr-scheinlicher.

Der Winter, oder was in den meisten Gegenden als Wintergegolten hätte, brach bereits an, und wenn das Eis sich wirklichin der Gruppe und um sie her festsctzte, war alle Hoffnung ver-schwunden, daß es sich in den nächsten acht Monaten wieder in Be-wegung setzen werde.

Daggett erreichte kurz vor Sonnenuntergang das Hans. Eswar ihm gelungen, sich bis zur Kajütenthüre seines unglücklichenSchooners einen Weg durch das Eis zu hauen, und von da wares nicht schwierig, in die inneren Thcile des Schiffes hinabzustei-gen. Die ganze Schaar folgte ihm in Zwischenräumen mit schwe-ren Lasten. Wie cs sich ziemlich von selbst versteht, hatte Jederzuerst seine eigene Habscligkeiten gerettet. Kleider, Tabak, Rum,kleine Spciscvorräthe, Betten, Quadranten und ähnliche Gegen-stände wurden zuerst in das Auge gefaßt. In diesem Augenblickedachte man kaum an Felle und Thran. Die Ladung wurde über-sehen, während man nach den kleineren Gegenständen eifrig um-schante.

Roswell war an Bord seines Schooners, welcher nun wiederin gefährlicher Nähe des Caps stand. Er trieb stetig landeinwärts,als Daggett an Bord kam. Die Mannschaft des verlorenen Schis-ses blieb in dem Hanse, wo man ein Feuer anzündctc, die geretteteHabe untcrbrachte, und dann mit den zwei Karren zu dem Wrackzurückkehrte, um mit der Bergung sortznfahrcn.

Die beiden Kapitäne traten in ernste Bcrathung, zu welcherauch die Offiziere herangezogcn wurden, die am Bord waren. DieRettung des Schooners vonOyster-Pond war jetzt von der größtenWichtigkeit, und man konnte sich nicht verhehlen, daß er in dergrößten Gefahr schwebe.

Der Weg, welchen das Eisschoß nahm, führte gerade gegen