401
werden könne, alle übrigen eilten dem Cap zu, welchem das Schiffvon Oyster-Pond gerade entgegen trieb.
Die Entfernung betrug weniger als eine Stunde, und bis jetztlag noch nicht viel Schnee auf den Felsen. Wenn man über einehöhere Platte ging, konnte man sich ziemlich gut forthelfen, unddiesen Weg schlug Roswcll nun ein.
Die Küste, an welcher unsere Seemänner jetzt entlang eilten,bot gerade in diesem Augenblicke einen ungewöhnlichen Anblick dar.Da sich die Eisschollen von dem Schoß losgerissen hatten, wurdensie durch den mächtigen Druck von außen in die Höhe gedrängt, undes sah aus, als ob überall lebende Wesen aus dem Meere empor-stiegcn und die Felsen erkletterten.
Noswcll hatte dieselbe Küste oft von Robben belebt gesehen,wie sie nun von Eisstückeu belebt schien, welche sich wendeten unddrehten und über einander emporschoben, als wäre die Lebenskraftin ihnen thätig.
Nach einer halben Stunde erreichten Roswell und seine Beglei-ter das Haus. Der Schooner war jetzt weniger als eine halbeMeile von diesem Punkt, und trieb stets mit dem äußern Eisfeldeherein, ohne jedoch gequetscht zu werden. Weit entfernt, von einemsolchen Unglücke bedroht zu sein, hatte sich das kleine Becken, inwelchem er lag, eher ausgedehnt, als geschlossen, und es wäre mög-lich gewesen, ein gut arbeitendes Schiff darin zu handhaben, wennes unter seiner Leinwand gewesen wäre.
Von einem Austritt war jedoch keine Rede, denn es führtekeine Oeffnung in diese Eisdocke oder heraus.
Dort lag der Schooner mit dem Anker an der Luvseite, wäh-rend die Mannschaft, welche an Bord geblieben war, eben so be-sorgt auf die Küste schaute, wie die an der Küste hinüber blickte.
Anfangs hatte Roswell seinen Schooner aufgegeben, bei nähe-rer Untersuchung aber glaubte er sich der Hoffnung hingeben zu
Die Scelbwcn. Z6