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„Seht, Herr," rief Stimson, „bei diesem letzten Anprall gingder Schooner zwanzig Faden weit hinüber. Er muß den Felsenfurchtbar nah' stehen, Herr!"
Alle blieben jetzt unbeweglich. Sie wußten, daß sie nicht helfenkonnten, und Bcsorgniß und Schrecken hemmten jeden Schritt.Aller Blicke waren auf den Schooner gefesselt, und Jeder hielt er-wartungsvoll den Athem an sich.
Sie sahen , daß der Schooner, jetzt kaum aus eine Kabellängevon ihnen entfernt, dicht an den Felsen war, und der nächste An-prall mußte ihn, wenn er dem letzten glich, zerschmettern.
Zu ihrem Erstaunen aber hob sich der Schooner — statt zwi-schen Eis und Fels zu bersten, in steter und selbst großartiger Be-wegung auf mächtigen Eisschollen, welche sich unter seinen Bodengedrängt hatten — in die Höhe und erreichte fast unbeschädigt dieFelsenplatte. Kein Mann hatte ihn verlassen.
Dort lag er nun auf dem Strande, zwanzig Fuß über derOberfläche des Meeres, auf Felsen, welche das Spiel der Wellengeglättet hatte. Wenn die Jahreszeit günstig gewesen wäre unddas Unheil hier geendigt hätte, wäre cs vielleicht möglich gewe-sen, das Schiff wieder auf das Wasser zu bringen und nach Ame-rika zu führen.
Aber das Eisfeld trieb noch immer weiter. Eine Scholle folgteder andern, eine Masse wälzte sich über die andere, bis eine Eis-mauer die Küste entlang emporstieg, über welche Roswell und seineBegleiter, trotz all' ihrem Muthe und ihrer Thatkraft, nur mitgroßer Mühe kletterten.
Dicß gelang ihnen jedoch, als sie aber den unglücklichen Schoo-ner erreichten, war er, im eigentlichen Sinne des Wortes, begra-ben. Die Masten waren gebrochen, die Segel zerrissen, die Takelagezerstoben und die Seiten zerschmettert!
Der Scelöwe von Martha's Vineyard war ein unnützesWrack — unnütz in jeder Hinsicht, man hätte ihn denn als