Theil des angesetzten Eises wurde losgchauen, aber man verlorauch eine kostbare Stunde.
Als Daggett sich anschickte, weiter zu gehen, sah er, daß ihmdie Rückkehr um das Cap durch das Antreten der Schossen an dieFelsen völlig abgcschnitten war.
Es war jetzt Mitternacht und die Mannschaften der beidenSchiffe bedurften der Ruhe. Die Wachten wurden bestellt, unddie Mehrzahl der Leute erhielt Erlaubnis „einzukehren". Mansorgte natürlich für guten Ausguck, aber das Mondlicht war nichthell genug, um, von ihm begünstigt, noch irgend etwas zu unter-nehmen. Mau fühlte keine große Besorgnisse, da es nichts unge-wöhnliches war, ein Schiff in dem Eise „eingebuchtet" zu wissen,und so lange es nicht durch unmittelbare Berührung gedrückt odergequetscht wurde, konnte seine Lage als ziemlich gesichert gelten.Ueberdieß war cs wünschenswert!), daß die Schooner mit einanderverkehren konnten, da einer der Kapitäne ein günstiges Begebnißgewahren konnte, welches wegen der Entfernung dem andern ent-ging. So kamen Noswell und Daggett ohne vorherige Verabre-dung zu demselben Entschlüsse, und warteten geduldig.
Endlich kam der Tag, kalt und trübselig, aber nicht ohne einenkleinen Hoffnungsschimmer, denn es wehte ein Wind, welcher ausweit wärmeren Regionen kam, als das Meer war, über das erdaherzog. Jetzt wurden die Schooner sich gegenseitig ansichtig,und beide Kapitäne sahen die Gefahr, von welcher sie bedrohtwaren.
Die Schiffe waren kaum auf eine Meile getrennt, aber dieLage des Vineyarder Seelöwen war bei weitem die bedenklichste.Er hatte sich an dem Schoß gefestigt, aber seine Festigung selbstwar in einer stetigen, großartigen Bewegung.
Sobald Roswell die bedrängte Lage seines Gefährten und diedrohende Gefahr sah, in welcher er sich befand, beschloß er sofort,mit einem Theil seiner Leute zu ihm zu eilen und ihm aus allen