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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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benützen. Hier zu überwintern kommt mir nicht in den Sinn.Hundert Gründe mahnen von einem solchen Entschlüsse ab, derInteressen unserer Schiffsherrn nicht zu gedenken. Wir ziehen ziem-lich rasch an diesem Schoß entlang, obgleich ich glaube, daß Schiffgebt nach vornen in dem Wasser, stillt Euch dieß nicht auch auf,Hayard?"

Gott, es ist nichts, Herr, als das Eis, das sich vornenrasch ansetzt. Ehe wir so nahe an das Schoß kamen, um einebessere Lee zu finden, fror der kleine Spritzer, welcher quer überunser Bug kam, eben so schnell als er an uns anschoß. Ich glaube,es haben sich jetzt mehrere Tonnen Eis an den Backen des Schoo-ners von Nüster zu Rüster nach vornen angesctzt.

Dieß erwies sich bei der Untersuchung als richtig, und dieserUmstand war in der That nicht geeignet, Roswcü's Besorgnisse zumindern. Er sah, daß keine Zeit zu verlieren war und ließ mehrSegel beisetzen, um, wenn möglich, das Schiff ans diesen Gefahrenzu steuern und einem mildern Klima entgegen zu führen.

Aber selbst ein schnell segelndes Schiff wird unter solchen Um-ständen unseren Wünschen kaum Genüge thnn. Es war nicht zubezweifeln, daß die Raschheit des Seelöwcn durch die Wucht desEises, das sich an seinen Backen festgesetzt hatte, so wie durch dieBelästigungen, welche Kälte, Feuchtigkeit und die schlüpfrigenSubstanzen auf dem Deck und der Takelage erzeugten, bedeutendgehemmt wurde. Zum Glück flog nicht viel Sprühe umher, sonstwürde der Stand der Dinge viel schlimmer gewesen sein. Er warjedoch bereits schlimm genug, und deutete auf noch größeres Unheil.

Während der Seelöwe von Oyster-Pond in der eben beschrie-benen Weise aus dem Saume des Eises nicderlief, und der Eis-schimmer westlich als ein sichtbares Schoß hervortrat und eS sehrungewiß machte, ob aus jener Seite ein Ausweg bleibe oder nicht,zeigte sich plötzlich eine nach Norden ziehende Ocffnung, welche,nach Noswell Bedünken, breit genug war, um durch dieselbe zu