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in der Nähe der sichtbaren Felsen tief war und daß keine Gefahrdrohte, so lange man von ihnen abhalten konnte.
Kein Wort wurde laut. Jedes Auge spähte angestrengt nachvornen, oder blickte spiegelwärts, um das erwartete Zusammen-treffen des Eisfeldes und des kleinen Vorsprungs des Caps zu be-achten. Bald hörte man, daß dieses Zusammentreffen bereits Stattgesunden hatte, denn die furchtbaren Töne, welche das Krachen undZerschellen des Eises begleiteten, hätten eine volle Stunde weitvernommen werden können.
Jetzt mußte jeder Schooner seine ganze Kraft ausbietcn. Naaenwurden aufgebrasst, Segel back gelegt und des Ruders gewartet.Die große Nähe der Felsen auf der einen Seite, und das geheimeVorgefühl, daß ans der andern mehr Eisschossen trieben, hieltjeden Sinn rege und wach.
Vor Allen waren die beiden Kapitäne ganz Auge und Ohr.Es begann kalt zu werden, und man hatte auf jedem Schiffe dieArt Schutz in der Höhe, welcher man gewöhnlich den seltsamenNamen „Krähennest" gibt, eingerichtet. In jedes dieser Krähen-nester wurde ein Maat geschickt, um auszuguckcn, wie es wind-wärts stände.
Fast in demselben Augenblicke riefen diese beiden jungen See-männer ihre gegenseitigen Decke auch schon an und berichteten, einweites Schoß treibe auf sie ab und würde sie unfehlbar zerquet-schen, wenn man ihm nicht ausweiche.
Die beiden Befehlshaber erhielten diese beunruhigende Nachrichtin demselben Augenblicke. Die Noth forderte rasche Entschieden-heit, und Jeder handelte selbstständig.
Roswell befahl abzusallen und den Schooner zu wenden.Das Wasser war nicht rauh genug, um den Erfolg dieser Bewe-gung zu hindern.
Daggctt dagegen faßte den Wind und hielt an.
Roswell legte am meisten Urtheil und Berufskenntniß an den