Druckschrift 
29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
390
Einzelbild herunterladen
 

390

neu.Das ist mehr als wir erwartet haben. Wo ist Euer Eis,Smith?"

Dort, Herr, auf unserer Luvseite, und ein höllisch dickes Eis-feld, gerade so ein Bursche, wie jener, der den Viuevarder Löwenquetschte, als er sich uns zuerst näherte. So ein Geselle könnte unsden Saft aus den Planken drücken, wie eine Eitroncnpressc denSaft aus einer solchen Frucht druckte."

Smith war seines Gewerbes cin Zimmcrmann, was ihn wahr-scheinlich veranlaßte, sich dieser Vergleichung zu bedienen. Hayardsah mit großem Leidwesen das Eis, denn er hatte gehofft, denSchooner in seiner Wacht aus der Bai zu führen; das Schoß kamaber in einer Weise in die Durchfahrt herab, daß cs den Austrittder beiden Schooner aus der Bai zu hemmeu drohte.

Daggett hielt sich dicht im Fahrwasser seines Gefährten, einBeweis, daß dieser in solchen Gewässern bewanderte Seemann keinMittel sah, weiter nach windwärts zu wenden. Da der Wind jetztkrahnbalkswcise stand, trieben beide Schiffe rasch nach vornen, undhatten nach einer halben Stunde die nördliche Spitze des Landes,welches sie kaum erst verlassen, ganz nahe im Gesicht.

In diesem Augenblicke ging der Mond auf und die Gegenständetraten deutlich hervor.

Hayard praiete den Vineyarder Löwen und fragte, was zu thunsei. Wenn man dicht bei dem Wind anhiclt, konnte man vielleichtan dem Kap, eine kurze Strecke windwärts vor ihm, vorbcikommenund, wie es schien, dem Schoß so auswcichen. Wenn man dicßnicht konnnte, mußten beide Schooner wenden und auf die südlicheDurchfahrt abhalteu, was sie viele Meilen leewärts führen und weithinab auf die entgegengesetzte Seite der Gruppe stellen konnte.

Ist Kapitän Gar'ner auf dem Deck?" fragte Daggett, wel-cher jetzt nahe an die Leeseite seines Gefährten herangetreten war,denn Hayard hatte fein Focksegcl aufgegeit und sein Obersegel