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Globus in einer entsprechenden Neigung ausgestellt werden. Manbringe den Globus auf den südlichen Rand des Tisches und lasseden obern oder nördlichen Pol sich gegen die Sonne neigen, undbeginne dann die Kreisbewegung, wobei man beachten muß, daßdieser Nordpol des Globus stets dieselbe Richtung behalte, oder daßder Globus in einer festen Stellung, wenn wir es so nennendürfen, bleibe.
Da die eine Hälfte des Globus stets im Lichte, die andere imDunkeln bleiben muß, wird diese Neigung aus der senkrechten Linieden Lichtkreis ein wenig über den Nordpol ausdehnen, wenn derGlobus gerade südlich vom Lichte ist, und um den entgegengesetztenPol wird ein gleicher Raum ohne Licht überhaupt, oder doch ohneunmittelbares Licht bleiben.
Nun beachte man, was wir oben die feste Stellung des Glo-bus genannt haben. Wen» der Nordpol sich gegen die dem Randedes Tisches zugekehrte Bahn neigte, würde das Licht stets die Poletreffen, die Tage und Nächte würden stets gleich sein und die Jah-reszeiten würden nie wechseln, obgleich eine gegenstrebende Bewe-gung des Globus stattfände, wodurch er sich einmal im Jahre um-drehen und die Pole gänzlich wechseln würde.
Da die Neigung gegen die Ebene des Tisches, oder gegen dieFläche der Bahn geht, müssen die bekannten Erscheinungen noth-wendig folgen, und so ist der Wechsel der Jahreszeiten eben sowohlein Ergebuiß der festen Stellung der Erde im Raume, wie wir ihrePolarrichtungen nennen wollen, wie der Neigung ihrer Achse. We-der jene noch diese allein könnte die in Frage stehende Erscheinunghervorbringen, wie wir sogleich veranschaulichen werden.
Mau stelle den Globus an die Südseite des Tischrandes, dieAchse gegen deren Ebene geneigt, und die Pole stets in derselbenallgemeinen Richtung und dem Kreisläufe der Bahn folgend, manlasse sich ihn nach Osten bewegen und dabei rasch um seine Achselaufen.
Die Seelöwen.
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